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UrDinkel Kronen Brot

Rezept mit Video

Dieses UrDinkel Kronen Brot sieht nicht nur königlich aus, es ist  auch unglaublich gesund und sehr lecker.

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Dieses Rezept ist in Zusammenarbeit mit UrDinkel entstanden. „UrDinkel“ ist ein Schweizer Label, das einem strengen Pflichtenheft unterliegt. Hier bekommst du alle Informationen, rund um das Produkt UrDinkel.

Brühstück


Rezeptmenge:

Für 1 Brot

Zutaten:

230 g Wasser

150 g UrDinkel Ruchmehl (Dinkelmehl Type 1050)

Zubereitung:

Das Wasser bis es sprudelt aufkochen, über das Mehl giessen und zu einem Teig vermischen. Das Brühstück mit Frischhaltefolie zudecken und für 24-48 Std. in den Kühlschrank stellen.

Hauptteig

Zutaten:

Brühstück

290 g UrDinkel Ruchmehl (Dinkelmehl Type 1050) 

105 g UrDinkel Vollkornmehl

220 g Wasser

3 g Frischhefe

10 g Salz

UrDinkel Kronen Brot

Zubereitung: 

Zuerst das Wasser und dann die weiteren Zutaten in die Küchenmaschine geben und 2-3 Min. kneten. Danach die Geschwindigkeit erhöhen und den Teig zirka 5 Min. bei mittlerer Geschwindigkeit kneten. Mit der “Fensterprobe” (siehe unter “gut zu wissen”) den Teig prüfen. Wenn der Teig noch klebrig ist und reisst, weiter kneten bis er die Fensterprobe besteht.

Ein grosses, rechteckiges und flaches Becken aus Kunststoff mit Backtrennspray (oder Olivenöl) ausfetten, den Teig hineinlegen, mit einem Teigtuch oder mit Frischhaltefolie zudecken und für mindestens 24 Std. bis maximal 36 Std. im Kühlschrank aufbewahren.

Den Teig zwischendurch 3-4 Mal dehnen und falten. Dazu ziehst du den Teig an einer Seite in der Schüssel leicht hoch und legst ihn rüber an den gegenüberliegenden Schüsselrand. Das geht am besten, wenn du die Hände zuerst in etwas Wasser tunkst. Diesen Vorgang wiederholst du an allen vier Seiten. Danach den Teig wieder abdecken und im Kühlschrank weiter ruhen lassen.

Gut zu wissen

Anstelle von bereits gemahlenem Dinkelmehl kannst Du auch Dinkelschrot selber mahlen. Wer reine Dinkelprodukte bevorzugt, wählt UrDinkel. Dies ist die geschützte Bezeichnung für alte Dinkelsorten welche in der Schweiz angebaut werden. UrDinkel-Produkte gibt es in Drogerien mit Reformabteilung, im Reformhaus oder beim den Grossverteilern.

Fensterprobe: 

Wenn du ein kleines Stück des Teiges dünn auseinanderziehst und durch das „Teigfenster" eine Zeitung lesen kannst, ist der Teig genügend geknetet und für die Weiterverarbeitung perfekt.

Formen

Nach rund 24 Std. den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und 2-3 Mal über den Tisch ziehen, um eine glatte Oberfläche zu erhalten. Dabei den Teig mit den Fingern von einer Seite zur Mitte ziehen und leicht andrücken. Diesen Vorgang von allen Seiten wiederholen und den Teig immer wieder in die Mitte falten. Danach den Teig umdrehen (glatte Seite liegt nun oben), die Hände vasenförmig darumlegen und mit leichtem Druck auf der Tischplatte drehen, bis das Teigstück unten geschlossen ist. Es ist von Vorteil, wenn sich dabei im Teigstück etwas Spannung aufbaut.

Tipp: Damit sich die Teigkugel am unteren Ende gut verschliesst, sollte bei diesem Arbeitsschritt kein bis nur ganz wenig Mehl verwendet werden. Anschliessend einen Gärkorb gut bemehlen, den Teigling mit dem Verschluss nach oben darin absetzen, mit Plastik zudecken und für 40 Min. bei Raumtemperatur aufgehen lassen.

Den Backofen, falls vorhanden mit einem Brotbackstein und einem leeren Blech, andernfalls mit zwei leeren Blechen in der unteren Hälfte des Ofens, auf 230°C Ober/Unterhitze vorheizen.

Backen

Den Backofen zusammen mit dem Brotbackstein und einem Blech auf 230 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Dabei den Stein und das Blech in der unteren Hälfte des Ofens platzieren. Wenn kein Brotbackstein vorhanden ist, kann an Stelle von diesem auch ein zweites Blech verwendet werden. 

Den Teigling auf ein Backpapier stürzen (Verschluss ist nun unten). Bei Bedarf rund um die Krone mit einem scharfen Messer leicht einschneiden. Anschliessend den Teigling mit Hilfe einer Tortenplatte oder einem „Schüssel“ (Holzschaufel) direkt auf den Brotbackstein oder mit dem Backpapier auf das heisse Blech im Ofen schieben. Zirka 5 dl Wasser auf das leere heisse Blech giessen und die Ofentür sofort schliessen.

Nach 20 Min. das Blech mit dem Wasser aus dem Ofen nehmen, die Temperatur auf 210 Grad reduzieren und das Brot für weitere 25-30 Min. knusprig ausbacken. Das Brot direkt nach dem Backen auf einem Gitter auskühlen lassen.

Haltbarkeit

In einem Stoffbeutel (oder einem Brotkasten) ca. 3-4 Tage. In Folie verpackt und tiefgekühlt ca. 2 Monate.

Du möchtest das im Rezept verwendete Mehl durch ein anderes ersetzen? Beachte hierzu bitte meinen Beitrag zu den Mehltypen.

Bezugsquellen

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Kommentare: 17
  • #1

    Silvia Roth (Donnerstag, 10 Oktober 2019 17:37)

    Kann man mit Urdinkel mehl auch Kuchen und Torten backen

  • #2

    Marcel (Freitag, 11 Oktober 2019 04:17)

    Hallo Silvia
    Ja sogar sehr Gut:)

  • #3

    Timm Arnold (Dienstag, 29 Oktober 2019 22:17)

    Hallo Marcel,

    also ich habe das Brot nun schon etliche Male nachgebacken und habe dabei festgestellt, dass es - zumindest mit meinem Dinkelmehl - einfach besser funktioniert wenn ich das Brühstück mit ca. 100 gr. Wasser mehr erstelle. Denn sonst wird mein Brühstück zu fest sodass es sich später im Hauptteig nicht mehr richtig mit dem restlichen Mehl vermengt. Das Wasser spare ich dann ggfs. beim Hauptteig wieder ein. Ansonsten funktioniert dieses Rezept hervorragend.
    Vielen Dank und herzlichste Grüße aus Hamburg.

  • #4

    Remo Fontana (Freitag, 31 Januar 2020 22:37)

    Hoi Marcel,
    bei meiner Bosch M8 ist der Kessel unten breiter als z.B. bei der Kenwood. Das führt dann dummerweise dazu dass der relativ weiche Teig am unteren Schüsselrand bei dieser Menge Teig kleben bleibt. Der Knethaken erwischt dann so den Teig nicht mehr richtig. Habe mich anhin gerettet dass ich einfach einwenig mehr Mehl dazu gab dann funktionierte die Kneterei wieder jedoch das Brot wurde dann auch einwenig trocken. Also möchte ich 2 Brote aufeinmal machen. Kann ich dazu einfach die Zutaten inkl. Brühstück x 2 nehmen.
    Besten Dank
    Anm. Du hast nicht zufällig ein Rezept für urchig fast schwarz gebackene innen luftige Büürli

  • #5

    Marcel (Samstag, 01 Februar 2020 06:44)

    Hallo Ramo

    Klar du kannst das Rezept einfach verdoppeln.

  • #6

    Rosemarie (Dienstag, 11 Februar 2020 11:37)

    Servus Marcel

    Schön das ich deine Seite gefunden habe.
    Kann ich statt dem Dinkelvollkorn auch normales Roggenmehl Typ 1150 nehmen? Muss ich dann was am Wasser ändern? Soll ich dann noch Sauerteig dazu geben? Wie viel?
    (Sorry irgendwie mache ich gerade ein anderes Rezept daraus ;-D )

    Viele Grüße aus Freising

  • #7

    Marcel (Dienstag, 11 Februar 2020 15:39)

    Hallo Rosmarie

    Kann ich dir nicht genau sagen, da ich dein Mehl nicht kenne und ja das gibt ein etwas anderes Rezept. Da musst du dich rantesten:)

  • #8

    Rosemarie (Montag, 17 Februar 2020 23:47)

    Hallo nochmal.
    Also das Brot ist super geworden auch wenn ich es abgewandelt habe. ;-)

    Könntest du bitte mal ein normales Rezept für Ciabatta posten? Das wäre toll!

    Liebe Grüße

  • #9

    Stefanie (Dienstag, 18 Februar 2020 19:07)

    Ich habe das Brot gebacken, bin total begeistert,das beste Brot das ich bis jetzt gebacken habe .Habe gleich ein neues angesetzt,tolles Rezept.
    10 Punkte.

  • #10

    Andreas (Donnerstag, 20 Februar 2020 19:26)

    Eins der besten Brote die ich je gegessen habe. Ich habe jetzt bei meinem 3. Brot noch 20g Butter dazu, sehr gut, bleibt noch frischer und wird noch runder.

  • #11

    Malina (Samstag, 22 Februar 2020 11:42)

    Habe erstes auf patiserie- Lochblech gebacken war wunderbar geworden.Wollte unbedingt auf Backstein testen , doch leider jedesmal ist er außen wunderschön aber innen trozden sehr feucht obwohl er optisch schöne Struktur hat. Habe AEG Stein Schamotte 1,5 und immer mit Dampfprogramm gebacken. Was mache ich falsch ? Welche Backstein ist gut für Brot? Danke

  • #12

    Marcel (Sonntag, 23 Februar 2020 07:20)

    Hallo Malina

    Ich kann dir leider nicht sagen wo der Fehler ist, ich habe schon von einigen Leuten gehört das es nicht so richtig klappen will. Könnt sein das der Stein zuwenig hitze bekommt oder zu kalt bleibt.

    LG Marcel

  • #13

    DetlevF (Mittwoch, 26 Februar 2020 13:01)

    Ich habe das Rezept (und den Blog) erst im Dezember gefunden. Es gefällt mir, wie du die Rezepte präsentierst. Einfach backen. Und dann auch noch mit Dinkel. Also dieses Kronenbrot habe ich jetzt schon 2 x gebacken. Immer genial und superköstlich. Beim zweiten Mal mit bayrischem "Urdinkel" Ruchmehl. Da wird man schon vom Riechen satt. Einfach köstlich. Schade nur, dass man die Schweizer Original-Urdinkel Mehle nicht beziehen kann, die Mühle hat auf meine Anfrage noch nicht mal geantwortet. Oder habe ich etwas übersehen? Hier in Deutschland ist die Dax-Mühle jetzt mein Lieferant.

  • #14

    DetlevF (Mittwoch, 26 Februar 2020 13:48)

    sorry - Drax-Mühle

  • #15

    Thomas (Mittwoch, 25 März 2020 17:55)

    Hallo Marcel, trotz dem ich mich an deine Rezeptur gehalten haben, ist der Teig sehr feucht gewesen und ich musste noch sehr viel Mehl unterkneten. Was könnte die Ursache dafür sein? Aus Zeitgründen, durfte der Teig bei mir etwas über 3 Stunden gehen.
    LG Tom

  • #16

    Marcel (Donnerstag, 26 März 2020 06:09)

    Hallo Thomas
    Nicht jedes Mehl ist gleich, kann sein das dein Mehl Weniger Wasser aufnehmen kann.
    Ich hoffe es ist trotzdem noch gelungen.

  • #17

    Elke (Freitag, 03 April 2020 20:54)

    Habe heute das Brot im Topf gebacken,es ist wunderbar gewoden, obwohl ich es nach dem Kneten nur 1 St. gehen ließ und nach dem Formen noch 1/2 Stunde im Garkorb, ich habe keine über Nacht Gare mit dem fertigen Teig gemacht und habe aber statt 2g, 10g Hefe genommen. Das Brot schmeckt sper gut.
    Viele Grüße aus Freiburg im Breisgau