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Brotlaib mit 60 Stunden Teigreifung

Rezept mit Video

Brotlaib mit 60 Stunden Teigreifung selber herstellen - Der Erfolg liegt in der sehr langen Teigreifung. 

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Brotteig


Rezept:

Für 1 Brot à ca. 1,5 kg

Zutaten:

700 g Wasser, kalt

1 g Frischhefe

25 g Salz

460 g Ruchmehl (Weizenmehl Type 1050)

600 g Halbweissmehl (Weizenmehl Type 812)

Zubereitung:

Alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und 15-20 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit kneten.

Anschliessend den Teig in eine Schüssel geben, mit einem Küchentuch abdecken und für zirka 1 Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen. Hinweis: Diese Stunde bei Raumtemperatur ist sehr wichtig, damit die Hefe “anspringen” kann.

Danach den Teig in der Schüssel zum ersten Mal dehnen und falten. Dazu den Teig von jeder Seite hochziehen und in die Mitte legen. Durch das Dehnen und Falten bekommt der Teig neuen Sauerstoff, die Hefe kann sich besser entwickeln und der Gluten wird angeregt. Anschliessend den Teig wieder zudecken und für weitere 55 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Während dieser Zeit den Teig pro Tag 1-3-mal dehnen und falten. Dabei darauf achten, dass dieser Vorgang über den Tag verteilt ist. So, wie es dir ins Tagesprogramm passt. Wichtig ist, dass zwischen den einzelnen Vorgängen der Teig mindestens 3-4 Stunden ruhen kann.

Formen

Brotlaib mit 60 Stunden Teigreifung

Nach den 55 Stunden Garzeit den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit beiden Händen vorsichtig 2-3 Mal über die Tischplatte ziehen, bis der Teig eine flache Oberfläche bekommt. Dabei mit den Fingern das Teigstück von einer Seite zur Mitte ziehen und leicht andrücken. Diesen Vorgang reihum wiederholen und den Teig immer wieder in die Mitte falten. Darauf achten, dass die Luftblasen im Teig bleiben.

Danach den Teig umdrehen (glatte Seite liegt nun oben), die Hände vasenförmig darumlegen und den Teig mit leichtem Druck auf der Tischplatte drehen, bis das Teigstück unten geschlossen ist. Hinweis: Damit sich die Teigkugel am unteren Ende gut verschliesst, sollte bei diesem Arbeitsschritt kein, bis nur ganz wenig Mehl verwendet werden.

Anschliessend den Teig auf etwas Mehl geben und auch die Oberfläche mit etwas Mehl stauben. Den Teig nochmals mit dem Küchentuch zudecken und für weitere 2 Stunden ruhen lassen.

Nach 2 Stunden die Teigoberfläche gut mit Mehl stauben und den Teig etwas im Mehl drehen, damit er nicht an der Arbeitsplatte klebt. Anschliessend mit einem dünnen Rollstab den Teig - zuerst von links nach recht und dann von oben nach unten - tief zu einem Kreuz eindrücken. Hinweis: Teigstücke richtig tief abdrücken, ansonsten besteht die Gefahr, dass die Brote zu fest aufreissen und das Kreuz nach dem Backen nicht mehr zu sehen ist. Es ist auch nicht schlimm, wenn der Teig fast durchgedrückt wird.

Danach den Teig vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, nochmals mit dem Küchentuch zudecken und für weitere 2-3 Std. bei Raumtemperatur ruhen lassen. 

Tipp: Mit dem Dehnen und Falten des Teiges bekommt er eine gute Standfestigkeit, eine trockene Teig-Struktur und mehr Straffe. Das ist vor allem für eine schöne Kruste wichtig.

Backen

Das Blech mit dem Teigling auf die mittlere Schiene im auf 230 Grad Ober/Unterhitze vorgeheizten Backofen schieben und den Ofen grosszügig mit Wasser einsprühen. So kannst du den gewünschten Dampf erzeugen. Sofort die Ofentür schliessen und das Brot für zirka 30 Minuten backen. Danach die Temperatur auf 210 Grad reduzieren und das Brot weitere 30 Minuten fertig backen. Direkt nach dem Backen das Brot auf einem Gitter auskühlen lassen.

Haltbarkeit

In einem Stoffbeutel (oder einem Brotkasten) ca. 5-6 Tage oder in Folie eingepackt und tiefgekühlt, ca. 2 Monate.

Gut zu wissen

Brotgrösse:

Grundsätzlich können aus allen meinen Rezepten zu Kleinbroten (Semmel, Brötchen) auch sog. Grossbrote, also Brote (und natürlich auch aus den Grossbroten Brötchen) gebacken werden. Hierzu kann die Backtemperatur so belassen werden, allerdings muss die Backzeit je nach Grösse der Brote angepasst werden. Die untenstehenden Werte sind Richtwerte, jeder Ofen backt wieder anders:

Als Faustregel gilt:

Teiggewicht

 40-200 g

600-900 g

Backdauer

25-30 Min.

40-50 Min.

Teiggewicht

300-600 g

900-1200 g

Backdauer

30-40 Min.

50-60 Min.


Wenn Du auf die Unterseite des Brotes klopfst und es sich „hohl“ anhört, dann ist es fertig gebacken. Wenn es allerdings dumpf klingt, sollte es noch 5-10 Minuten gebacken werden.

Du möchtest das im Rezept verwendete Mehl durch ein anderes ersetzen? Beachte hierzu bitte meinen Beitrag zu den Mehltypen.

Bezugsquellen

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Kommentare: 117
  • #1

    Philipp (Mittwoch, 02 Oktober 2019 18:33)

    Ciao Marcel,

    das sieht ja aus wie ein überdimensioniertes Bürli! :-) Frage:

    Wenn man anstelle Hefe ein WeizenASG benutzt. Meinst Du wird das wird was, oder übersäuert der Teig bei einer so langen Führung dann?

    Und vielen Dank für den Hinweis auf den Unterschied Halbweiss-/Ruchmehl. Bislang dachte ich immer, Halbweissmehl = Ruchmehl...

    Lg
    Philipp

  • #2

    Marcel (Freitag, 04 Oktober 2019 15:07)

    Ja das Aroma wird sicher sehr intensiv und eine Übersäuerung ist auch nicht auszuschliessen.
    Ruchmehl ist noch etwas höher ausgemahlen und hat mehr Randschichten drin wie HW Mehl, darum ist es auch dünkler.

  • #3

    Tanja (Mittwoch, 16 Oktober 2019 16:44)

    Hi Marcel,
    kann ich die Zutaten auch halbieren oder dritteln? Oder ist es besser ein 2kg Brot zu backen (vielleicht wegen dem Geschmack?) und die hälfte oder mehr einzufrieren?
    Wir sind nur 2 Personen und da ist ein 2kg Brot einfach zu viel und außerdem schmeckt es ja auch frisch am besten ;) Kann ich das Brot auch in einem Metallbrotkasten aufbewahren oder empfiehlst du immer einen Brotsack?
    Ich freue mich auf deine Antwort!
    Liebe Grüße vom Kaiserstuhl!
    Tanja

  • #4

    Marcel (Donnerstag, 17 Oktober 2019 04:08)

    Hallo Tanja, klar kannst du das Rezept halbieren oder einfrieren. Je Grösser der Laib desto saftiger und frischer bleibt er :) und ja Metalbrotkasten ist auch super, Brotsack ist eine weiter Alternative

    LG Marcel

  • #5

    Alexandra (Mittwoch, 30 Oktober 2019 19:35)

    Hoi Marcel,

    Kann dieses Rezept (und auch deine anderen Brote) im Gusseisentopf gebacken werden? Wie verändert sich die Backzeit?

  • #6

    Marcel (Freitag, 01 November 2019 03:59)

    Ja du kannst das Brot auch im Topf backen, 50 Minuten mit Deckel, dann auch der Topf nehmen und noch 10-15 Minuten ausbacken

  • #7

    Matthias (Samstag, 02 November 2019 16:52)

    Hallo Marcel,
    das Brot ist super luftig geworden, super aufgegangen, aber innen trotzdem sehr fest.
    Was könnte der Fehler sein?
    Hatte eine plastikbox und den Deckel nicht luftdicht verschlossen.
    Könnte das der Fehler sein, teig war zäh?
    Aber wie gesagt, ist super aufgegangen und im Backofen wie Du erwähnst regelrecht explodiert.
    Danke für die Antwort
    vg

  • #8

    monika.heck.hm@gmail.com (Montag, 04 November 2019 11:17)

    Hallo, ich würde dieses Brot sehr gerne nachbacken.
    Gibt es da einen genauen Zeitplan wann was um wieviel Uhr gemacht werden muss?
    Fände ich super.
    Vielen Dank und alles Gute

  • #9

    Marcel (Montag, 04 November 2019 18:04)

    Zeitplan gibt es keinen da dies ja sehr individuelle ist wann gebacken wird.

    LG Marcel

  • #10

    Rosi (Montag, 11 November 2019 14:12)

    Hallo Marcel,

    kann ich für dieses Rezept auch selbstgemahlenes Weizenmehl verwenden ?

    Gruss
    Rosi

  • #11

    Marcel (Montag, 11 November 2019 15:35)

    Kannst du helles Mehl selber mahlen oder meinst du dann Vollkornmehl?
    Für Vollkorn ist dieses Rezept nicht ideal.

  • #12

    Peter (Freitag, 13 Dezember 2019 06:29)

    Hallo Marcel,

    kann ich anstelle dem Halbweissmehl (Weizenmehl Type 812),
    auch Dinkelmehl Type 812 verwenden ?

    Grüße Peter

  • #13

    Marcel (Montag, 16 Dezember 2019 03:26)

    Hallo Peter
    Ich vermute das der Teig dann zuf est in die Breite läuft, habe das Rezept aber noch nie mit Dinkelmehl getestet.

  • #14

    Ute Klein (Donnerstag, 19 Dezember 2019 13:46)

    Hallo Marcel,

    Ein tolles Rezept und ein Super leckeres Brot.
    Gestern gebacken und heute nichts mehr da.
    Vielen Dank �

  • #15

    Heidi Kurok (Freitag, 27 Dezember 2019 17:18)

    Die Bezeichnungen sind schon super , aber ich bekomme das Weizenmehl Typ 812 nicht bei uns. Kann ich dann das Weizenmehl Typ 550 nehmen

  • #16

    Marcel (Samstag, 28 Dezember 2019 12:56)

    Hallo Heidi

    Ja klar das kannst du.

    LG Marcel

  • #17

    Ruth (Freitag, 03 Januar 2020 12:25)

    Hoi Marcel

    Habe das 60 Stundenbrot gemacht. Leider ist es relativ flach geworden.
    Ich habe ein comi Backofen mit einem Brotbackprogramm, was ich genommen habe.
    Habe das Brot in den kalten Ofen geschoben, dann eingeschaltet. War das ein Fehler?

    Lg Ruth

  • #18

    Marcel (Freitag, 03 Januar 2020 18:38)

    Hallo Ruth

    Ja immer in Vorgeheizten Ofen schieben, sonst wird das Brot wie beschrieben zu flach

  • #19

    Nicole (Freitag, 10 Januar 2020 22:12)

    Hallo Marcel, wenn ich das Brot im Gusstopf backe, muss dieser vorher vorgeheizt werden oder kann dieses dort auch noch die 2–3 Stunden gehen? Danke für eine Info!

  • #20

    Marcel (Samstag, 11 Januar 2020 04:06)

    Ich heizte den Topf immer vor, das ergibt die schöneren Back Ergebnisse

  • #21

    Karin (Samstag, 11 Januar 2020)

    Hallo Marcel, ich hab das Brot letzte Woche schon gebacken und es war mega lecker. Jetzt hab ich zwei Fragen:
    1. Wie werden aus 1060g Mehl und 700g Wasser 2kg Brot? Sitz ich auf der Leitung? Ich kapier es nicht.

    2. Könnte man auch 411g Weizen VK und 647g 405er Weizenmehl nehmen?

    Liebe Grüße und vielen Dank für das super Rezept,
    Karin

  • #22

    Melanie (Sonntag, 12 Januar 2020 13:31)

    Ein perfektes Brot! Dafür bin ich gern mehrmals die Nacht aufgestanden

  • #23

    Marcel (Montag, 13 Januar 2020 10:16)

    Hallo Karin

    Ger nicht das war mein Fehler bei rechnen :) lol

  • #24

    Alexander (Montag, 13 Januar 2020 17:21)

    Hallo Marcel,
    hat sich bei der Salzmenge ein Fehler eingeschlichen? 21 g entsprächen den üblichen 2 %. 25 g würden eher für ein 2 kg Brot passen. Danke für die Korrektur 2 kg, 1,5 kg (ist mir zunächst gar nicht aufgefallen).
    Viele Grüße,
    Alexander

  • #25

    Maria (Donnerstag, 16 Januar 2020 05:28)

    Hallo Marcel,
    Wow sieht dieses Brot lecker aus! Es erinnert mich an die frühere Zeit wo ich in der Schweiz aufgewachsen bin. Natürlich war das Brot nicht ganz so riesig!
    Ich wuerde so gerne das Brot nachbacken. Die Frage ist, was fuer Mehl soll ich mixen um Ruchmehl und Halbweissmehl zu improvisieren? Hier in Canada fehlen mir eure vielen tollen Mehlsorten. Hier kriegt man AP Weizenmehl, Dunkeldinkel, Dunkelroggen und Vollkorn.
    Ich wäre sehr dankbar fuer einen Ratschlag.
    Vielen Dank fuer das Rezept und die tollen Videos, die uns allen Mut verschaffen zum backen.
    Liebe Gruesse
    Maria




  • #26

    Marcel (Donnerstag, 16 Januar 2020 05:48)

    Hallo Maria

    Ja das kannst du machen, ich würde aber noch 5-10% der Wassermenge zurückhalten nicht das der Teig zu weich wird.

  • #27

    Maria (Donnerstag, 16 Januar 2020 17:26)

    Hallo Marcel,
    Ich bekomme hier in Canada das Halbweissmehl und Ruchmehl nicht. Was fuer eine Mischung Mehl kommt da am naechsten? Weizen Weissmehl mit Vollkorn, Dinkel oder Roggen und zu welchem Verhältnis?
    Danke schoen!

  • #28

    Marcel (Freitag, 17 Januar 2020 06:05)

    Hallo Maria
    Kann ich so nicht sagen, da musst du dich einfach etwas rantesten.

  • #29

    Sandra (Sonntag, 19 Januar 2020 15:14)

    Hallo Marcel,

    was für ein tolles Brot.

    Habe heute angefangen, es nachzubacken, aber hier in Norwegen gibt es nur eine Sorte Weizenmehl (78% des Korn) oder Vollkorn. Habe mich für Weizenmehl entschieden, weil ich das sonst auch immer für Brot nehme.

    Der Teig war nach der ersten Stunde wieder sehr weich und klebrig.

    Hast du Vorschläge, was ich anders machen kann? Weniger Wasser vielleicht?

    Danke schonmal und viele Grüße aus dem hohen Norden.

  • #30

    Marcel (Montag, 20 Januar 2020 06:05)

    Hallo Sandra

    Ja am einfachsten einfach 5- 10 % Wasser zurückhalten, beim Mehl kann es immer zu unterschieden kommen.

  • #31

    Fredi (Montag, 20 Januar 2020 18:19)

    Sali Marcel,

    1. ich möchte eigentlich nur Urdinkel + Dinkelmehl verbacken, wenn das geht, oder hast Du eine
    bessere, andere Idee?
    2. geht dann auch 1 gr. Trockenhefe, weil das einfacher zu dosieren ist!
    3. falls das geht, kann ich dann nach deinem Rezept weiter so vorgehen, (60Std.)?

    Ps. früher vor etwa 65 Jahren haben wir im Schülerhort in Basel ganz wunderbares, luftiges,
    dunkles Brot bekommen, was könnte das für Mehl gewesen sein?

    Herzlichen Dank für deine Bemühungen

    Ganz liebi Griess us Basel
    Fredi

  • #32

    Marcel (Dienstag, 21 Januar 2020 06:05)

    Hallo Fredi
    Du kannst das Brot auch mit UrDinkel Mehl machen, wird aber mehr in die Breite laufen, ich empfehle immer Frisch Hefe, falls vorhanden zu nehmen.

  • #33

    Hans M. (Donnerstag, 27 Februar 2020)

    Hallo Marcel
    Kann man das Brot auch ohne es mit dem Stab zu drücken Backen, wenn ja, muss man es dann Oben einschneiden? LG.

  • #34

    Marcel (Freitag, 28 Februar 2020 06:09)

    Hallo Hans

    Ja dann würde ich mit dem Stab eindrücken.

  • #35

    Meinold Thomas (Samstag, 07 März 2020 19:31)

    Hallo Marcel, ich finde deine Backvideos super verständlich und macht Mut zum nachmachen.Das Brot ist sehr lecker geworden ,ich habe 1050 ,550 Weizenmehl und ein wenig Vollkornweizenmehl genommen. Die lange Gehzeit ist so simpel und doch genial, ich kann endlich das Brot backen was ich immer wollte. Grüße Thomas aus Thüringen

  • #36

    Esther (Dienstag, 10 März 2020 10:44)

    Hallo Marcel
    Herzlichen Dank für das super Rezept mit Video . Das Brot ist der Hammer und ich habe es genau nach deinem Rezept mit der Hälfte (750gr) der angegebene Menge gebacken. Backzeit; 30 Minuten 230 Grad und danach 20 Minuten 210 Grad.
    As Liebs Grüessli us Buchs SG

  • #37

    Denise (Freitag, 13 März 2020 16:54)

    Hey Marcel
    Ich habe das Brot bereits mit UrDinkel gebacken, wie schon weiter oben erwähnt ist meines ordentlich in die Breite gelaufen.. Trotz allem wurde es von allen Seiten sehr gelobt. Ist es empfehlenswert ein Brühstück zu machen, damit sich das Brot beim Backen anders verhält?
    Liebe Grüsse Denise aus dem Allgäu

  • #38

    Marcel (Samstag, 14 März 2020 07:15)

    Ja das ist gerne die Gefahr beim UrDinkel vor allem bei sehr langer Gare. Das Brühstück hilft eher bei der Frischhaltung als für das breitlaufen.

  • #39

    Stefan (Donnerstag, 26 März 2020 19:47)

    Hallo Marcel,

    kann ich auch die beiden Mehle durch richtiges Vollkornmehl ersetzen? Muss ich dann etwas beachten?

  • #40

    Marcel (Freitag, 27 März 2020 06:19)

    Auch hier verweise ich dich gerne auf das Video https://youtu.be/1WQ40MJli2M

  • #41

    Laura (Freitag, 27 März 2020 13:43)

    Hi Marcel,

    voller Begeisterung backe ich Deine Brote nach. Heute dieses Wahnsinnsbrot!!!
    Ich habe noch Bio- Urdinkelruchmehl kann ich das zukünftige für dieses Rezept auch verwenden?
    Habe das Brot heute mit Weizenruchmehl gebacken, es hat alles wunderbar geklappt!

    Danke
    Laura

  • #42

    Susan (Samstag, 28 März 2020 14:48)

    Hoi Marcel

    Ist es schlimm, wenn der teig mer als 60 Std im Kühlschrank steht?
    Danke und Grüsse

    PS. Ich heisse Susan und nicht Sarah�post von dir werde ich immer mit Sarah angessprochen

  • #43

    Marcel (Samstag, 28 März 2020 16:34)

    Hallo Susan
    Nein ist nicht so schlimm.

    LG Marcel

  • #44

    Marc (Montag, 30 März 2020 18:10)

    Hallo Marcel,
    das sieht großartig aus! Kann ich es auch ohne Brotbackmaschine backen? Soll ich lieber mit einem normalen Mixer oder mit den Händen kneten?
    Liebe Grüße
    Marc

  • #45

    Julio Talaverano (Sonntag, 05 April 2020 20:09)

    Hallo,
    ich habe vor kurzem auch angefangen, mit Sauerteig zu backen, allerdings mit Roggenmehl (Vollkorn und auch 1150).
    Meine Frage ist nun, kann man ähnliche Resultate auch mit Roggenmehl erreichen?
    Gibt es da Erfahrungswerte?
    Zumindest ist das nicht abwegig, gemäss dem Artikel über Mehltypen.
    Und noch eine Frage: Bringt der Backstein wirklich was? Ich benutzen ihn zwar aber ich habe festgestellt, dass die Unterseite mit BS weicher wird als ohne. Liegt es vielleicht an der Ofen-Vorheiz-Dauer?
    Danke schon mal

  • #46

    Anja Herkelmann (Mittwoch, 08 April 2020 09:18)

    Dein Brot sieht umwerfend aus ! Könnte ich statt der Hefe auch Livieto madre nehmen - und wenn ja, welche Menge müsste es dann sein ? Viele Grüße aus Nürnberg !

  • #47

    Marcel (Mittwoch, 08 April 2020 15:39)

    Hallo Anja

    Nein das würde ich nicht, der Teig wird sonst zu Sauer.

  • #48

    Anja Herkelmann (Mittwoch, 08 April 2020 17:58)

    Vielen Dank für deine schnelle Antwort ! Schöne Ostern wünsch ich dir.

  • #49

    Peter Ambrosch (Mittwoch, 08 April 2020 19:52)

    Ich habe das Brot gemacht, und einen Besenstiel verwendet. Ich hatte nichts anderes. Es war trotzdem sensationell und schreit geradezu nach mehr �.

    Wo bekomme ich einen geeigneten Rollstab her? Ich habe nichts im Onlineshop gefunden.

    Ich danke und grüße herzlich. Frohes Fest wünscht Peter

  • #50

    Volker Omeis - Lother (Samstag, 11 April 2020 07:24)

    Hallo,
    Ich habe alle Maschinen von meinem leider verstorbenen Papa geerbt. Nun backe ich seit der Corona Freizeit alles durch was ich finden kann. Bisher das beste Resultat. Danke

  • #51

    Schulze Manuela (Samstag, 11 April 2020 19:17)

    Ich habe das Brot heute gebacken, es ist so geworden wie beschrieben, einfach nur lecker. Dankeschön für das tolle Rezept. ����������

  • #52

    Benjamin Maue (Sonntag, 12 April 2020 20:57)

    Guten Abend, ich hab das Brot heute Final Fertig gebacken, war super lecker, haben zu viert fast 1 KG gefuttert, doch hatte ich Löcher Innen drin, was habe ich falsch gemacht ?

  • #53

    Wolfgang (Montag, 13 April 2020 04:36)

    Hallo Marcel und Nach-Backer, ein paar Anmerkungen/Diskussionspunkte :
    - Meine Küchenmaschine (Bosch) ist nicht für so eine große Teigmenge geeignet. Muß also 2 Teige machen und die dann zusammen kneten.
    - Mein normaler E-Herd schafft keine 230 Grad. Habe es mit Thermoelementen nachgemessen
    - Habe mir bei Ebay eine glatte Granitplatte gekauft, die gut reinigen kann
    -Backst du mit Umluft? Sind die Backtemperaturen für Öfen mit Ober-/Unterhitze? Las, das Umluft nicht gut für Hefeteig sei
    -Sah im Video, dass du ein gelochtes Backblech hast !? Bringt das was?
    -Habe mir in Excel eine Zeiten-Tabelle gemacht, die mir berechnet, wenn das Brot fertig ist bzw. wenn ich anfangen muß, um das Brot am Tag x um die Zeit y fertig zu haben. Leider kann man kein Bildschirm-Foto hier rein stellen.

    Gruß Wolfgang
    Gruß Wolfgang

  • #54

    Silvan (Sonntag, 19 April 2020 23:34)

    Hallo. Danke für dieses Rezept. Ich habe ein Teil Weizenmehl 405 und den kleineren teil Dinkelmehl genommen. Schon nach 12 Stunden hat der Teig nicht mehr geklebt und ließ sich super falten. Die Textur ist super und der Geschmack erstklassig. Besser als vom Bäcker.

  • #55

    Micha (Montag, 20 April 2020 17:27)

    Hallo Marcel,
    ich habe das 60 Std. Brot nachgebacken, aber leider ist es bei mir nicht richtig aufgegangen.
    Also ich bin kein Brotback-Frischling und backe jede Woche z. B. 2 Dreikornbrote mit 20 STd. Teigführung und wenig Frischhefe (je 8g). Meine "normalen" Brote sind bisher immer gut aufgegangen, deshalb verstehe ich nicht was ich hier falsch gemacht habe, zumal ich mich an dein Rezept gehalten habe, Mehl entsprechend deinen Angaben für Deutschland.

    Es wäre toll wenn du eine Idee und Antwort für mich hättest.

    Ansonsten ist das Brot schön aromatisch...

    Gruß Micha

  • #56

    Sylvia (Montag, 20 April 2020 17:50)

    Hallo Marcel, ich wollte das 60Stunden Brot backen und bekomme nirgends das Halbweißmeht Typ 812. Welches Mehl könnte ich stattdessen nehmen?
    Übrigens, die Brötchen aus deinem Rezept sint super lecker, danke für deine Mühe und liebe Grüße Sylvia

  • #57

    Marcel (Montag, 20 April 2020 18:18)

    Wenn der Teig nicht aufgeht, kann es sein das der Kühlschrank zu kalt eingestellt ist.

    LG Marcel

  • #58

    Brigitte (Freitag, 24 April 2020 10:57)

    Alleine das Zuschauen lässt mir das Wasser im Munde zusammenfliessen. Ich werde dieses Rezept sofort versuchen.

  • #59

    Werner (Freitag, 24 April 2020 11:06)

    Hallo Marcel, das 60 Std- Brot sieht sehr gut aus-
    Kann ich anstatt der Hefe Sauerteig nehmen? Oder treibt es mit einem Sauerteig nicht so gut?
    Gruß Werner aus Stuttgart

  • #60

    Margit aus Staig bei Ulm (Samstag, 25 April 2020 18:17)

    Hallo Marcel,
    ich bin ein absoluter Brotfan und ich liebe Brot, das auch wirklich nach Brot schmeckt. Es gab in meinem Leben diverse Brot-selber-back-Phasen, die allesamt nach vielen Mühen mehr oder weniger frustrierend wieder geendet sind.
    Jetzt habe ich nach vielen Jahren wieder einen Versuch gewagt und zwar mit Deinem 60-Stunden-Brot. Und was soll ich sagen: es ist phantastisch geworden!! Es sieht toll aus, es riecht super und vor allem: es schmeckt noch besser als es aussieht, was man von vielen Bäckerbroten heute nicht behaupten kann. Das ist wirklich Handwerkskunst im besten Sinne.
    Dir dafür vielen, vielen Dank! Ich werde sicher noch andere Rezepte von Dir ausprobieren und die Ergebnisse geniessen.
    Liebe Grüße aus dem sonnigen Süddeutschland

  • #61

    Martina (Samstag, 25 April 2020 22:07)

    Hallo, ich überlege dieses Brot nachzubacken, allerdings aufgrund weizenunverträglichkeit mit Dinkel, und da Dinkel ja eher breitläuft, würde ich es in eine KAstenfrom tun, und nach einer gewissen Zeit dann aus der Form rausnehmen und so fertig backen. Bin schon sehr gespannt. LG Martina

  • #62

    Oliver (Sonntag, 26 April 2020 20:11)

    Guten Abend, Ich habe den Teig in der Küchenmaschine vergessen und etwas lange geknetet, so um die 30 min. Er wurde recht warm und fällt nun auch durch den Fenstertest. Soll ich neu beginnen oder geht das trotzdem?

  • #63

    Marcel (Montag, 27 April 2020 06:02)

    Hallo Oliver

    Ja perfekt wird das Brot so sicher nicht, schmecken würde es aber trotzdem, ist dir überlassen was du damit machst. ich würde es trotzdem backen.

  • #64

    Ralf (Mittwoch, 29 April 2020 15:37)

    Meine Hefe war wohl nicht mehr in Ordung, der Teig ist nach 30h kein bischen aufgegangen und riecht auch nur nach Mehl mit Wasser. (gar kein Hefe oder Teig Geruch)
    Kann ich den Teig noch retten indem ich neue Hefe einknete?
    (habe nämlich mittlerweile neue Trockenhefe bekommen)

  • #65

    Arno (Donnerstag, 30 April 2020 00:27)

    Hey Ralf,
    dachte ich nach 30 h auch, aber so nach 40 konnte ich was sehen und das Brot hat wunderbar geklappt

  • #66

    Yasmine Hensler (Donnerstag, 30 April 2020 12:33)

    Sali Marcel

    Wenn ich zwei Leibe aus dem Teig forme, wie lange muss ich diese Backen und bleibt die Temperatur gleich?

    Grüsse aus der Polarkreis Region Schweden :-)

  • #67

    Ralf (Freitag, 01 Mai 2020 10:23)

    Ich habe da der Teig sich nach 30h wirklich nicht bewegte, nochmal ein bischen Trockenhefe vermischt mit Wasser und Mehl eingeknetet. Das Ergebnis konnte man am nächsten Tag sehen und riechen. Ein leichtes säuerliches Aroma undsehr schpn aufgegangen. Am nächsten Tag abends gebacken und das Ergebnis ist Hammer. Ein Brot besser als von den meißten Bäckern.
    Danke für dieses Rezept. Das nächste mal mit Hefe die noch nicht zu alt ist. Mitlerweile ist ja wieder Hefe zu bekommen.

  • #68

    Thilo (Montag, 04 Mai 2020 10:16)

    Lieber Marcel
    Erstmal vielen Dank für deine Rezepte! Sind einfach super!
    Ich möchte nun das Ruchbrot backen und frage mich, ob du das Backblech vorgeheizt hast oder ob dies in dem Fall nicht nötig ist.
    Ich normalerweise mit einem Schamottstein, welchen ich immer ordentlich vorheize. Was rätst du? Mit vorgeheiztem Backstein oder auf das kalte Blech?
    Liebe Grüsse, Thilo

  • #69

    Marcel (Montag, 04 Mai 2020 14:38)

    Hallo Thilo

    Nein vorheizen ist schon Vorteilhafter.

    LG Marcel

  • #70

    Paul (Montag, 04 Mai 2020 19:53)

    Hallo Marcel,
    der erste Versuch hat geklappt, wurde etwas flach, aber sehr gut. Der zweite und dritte Versuch ging voll daneben. Super Teig nein Ansetzten, aber nach einer Stunde war es eine klebrige Masse. Beide Male. Was läuft falsch?
    Gruß Paul

  • #71

    Marcel (Dienstag, 05 Mai 2020 06:04)

    Hallo Paul

    Ich denke für den nächsten Versuch musst du etwas Wasser zurückhalten, das der Teig nicht so klebrig wird.

    LG Marcel

  • #72

    Ayla (Dienstag, 05 Mai 2020 17:41)

    Lieber Marcel
    Ich habe das Brot heute schon zum drittem Mal angesetzt, es ist einfach zu schnell gegessen. Ich habe mir überlegt diesmal statt grossen Broten, kleinere Bürli daraus zu machen. (Leider muss ich mein LM neu ansetzen und hab deshalb kein Sauerteig für das St.Galler Bürli Rezept zur Hand.) Denkst du das wird was, oder geht durch das Rundwirken vor dem Backen zuviel Volumen verloren?

  • #73

    Dieter Mayer (Mittwoch, 06 Mai 2020)

    Welch ein herrlich duftendes,schmeckendes Brot und dies ohne die üblicherweise ca 70 chemischen Zusätze,die dem Brot bei „Industriebrot“ aus zeitgründen zugesetzt werden-Backe es gerade zum 4.Mal,aber dieses Mal mit Kümmel—bin sehr gespannt—
    Und alle die Brote nach deinen Rezepten probiert haben,sind begeistert und werden dies jetzt auch versuchen—als Slow Food Mitglied ist dieses Brot ein Muss.
    Da ich 2 Wochen in Quarantäne war,ist dieses Backen pure Freude und gut verbrachte Zeit.

  • #74

    Pauline (Mittwoch, 06 Mai 2020 20:43)

    Dieses Brot macht süchtig!!! Tausend Dank für das schöne Rezept!

  • #75

    Thilo (Mittwoch, 06 Mai 2020 21:46)

    Lieber Marcel
    Das Brot ist sehr gut gelungen und der Hit! Familie ist begeistert. Wird noch viele Male gebacken werden!
    Danke!
    Lg, Thilo

  • #76

    Yasmine Hensler Gehrig (Donnerstag, 07 Mai 2020 10:27)

    Sali Marcel

    Wenn ich zwei Leibe aus dem Teig forme, wie lange muss ich diese Backen und bleibt die Temperatur gleich?

    Grüsse aus der Polarkreis Region Schweden :-)

  • #77

    Team Marcel Paa (Donnerstag, 07 Mai 2020 12:25)

    Hallo Yasmine;
    die Backtemperatur bleibt die selbe - Backdauer je nach Grösse: Bitte siehe unter "Gut zu wissen" :-)

  • #78

    Peter (Donnerstag, 07 Mai 2020 13:12)

    Hallo Marcel.
    Ich möchte in diese 60-Stunden-Teig geröstete Walnüsse mit einrühren.
    Kannst Du mir einen Tipp geben, wann ich dies machen kann/soll?!
    Ich habe Bedenken, wenn ich die Nüsse gleich beim Anfang mit unter knete, das sie eventuell schlecht/schimmlig werden könnten???
    Vielen Dank für Deine Rezepte und mach weiter so.

  • #79

    Marcel (Donnerstag, 07 Mai 2020 19:50)

    Hallo Peter

    Am besten gegen Ende der Knetzeit unter den Teig heben

  • #80

    Heike (Freitag, 08 Mai 2020 13:12)

    Hallo Macel,
    würde das Brot gerne ausprobieren. Habe da aber gerade das Problem, das es bei uns in der Mühle sowohl das Ruchmehl, wie auch das Weizenmehl 1050 gibt.
    Was ist denn da wohl der Unterschied? In der Mühle heißt, das eine ist das Schweitzermehl, das andere das deutsche. Bin mir da aber nicht sicher, ob es nicht doch einen Unterschied gibt, da das Ruchhmeehl farblich etwas dunkler ist gegenüber dem 1050
    LG

  • #81

    Marcel (Freitag, 08 Mai 2020 15:32)

    Hallo Heike

    Ich dachte auch lange das dies das selbe sei, doch einige Deutsche Zuschauer haben mir berichtet das es Unterschiede zum Ruchmehl gibt, sprich das Ruchmehl besser sei. Ich kann es nicht sagen da ich noch nie mit Weizenmehl Type 1050 gebacken habe.

  • #82

    Christian (Freitag, 08 Mai 2020 16:45)

    Ich habe nicht geglaubt, daß ich es genau so hinbekommen würde. Aber perfekt, locker, luftig, super. Statt Weizenmehl Type 812 habe ich einfach 550 und 1050 im Verhältnis 1:1 gemischt.
    Somit habe ich insgesamt 300g 550er und 760g 1050er Mehl verwendet.

  • #83

    Christian (Samstag, 09 Mai 2020 16:57)

    Nachtrag zu #82:
    Das Mehl und die Knetschüssel gefriere ich über Nacht ein. Das Wasser kommt in das 0°C Fach in dem Kühlschrank. So habe ich nach 20 Minuten Knetzeit 26°C Teigtemperatur.
    Wenn alle Zutaten Raumtemperatur haben, wird der Teig beim Kneten viel zu warm.

  • #84

    Heike (Donnerstag, 14 Mai 2020 14:19)

    Ich habe jetzt 2 Brote nach diesem Rezept gebacken. Das 2-te ist noch besser geworden.
    Das BESTE Brot, das ich je gebacken habe. Es ist unglaublich lecker. Vielen, vielen Dank für diese Rezept und Video.
    Mein drittes ist gerade in Arbeit, diesmal mit frisch gemahlenem Mehl - Weizen, Dinkel und etwas Hafer, ich bin schon sehr gespannt wie es wird.

  • #85

    Watson (Samstag, 16 Mai 2020 09:41)

    Geiles Brot. Mehr ist nicht zu sagen.

  • #86

    Steffi (Montag, 18 Mai 2020 16:27)

    Lieber Marcel,
    ich habe schon 2 Brote gebacken, auch ich bin begeistert.
    Habe aber eine Frage, kann es sein, dass im Gazbackofen (max Temp ca. 210 grad) das Brot nicht so gut aufgeht und auch keine so schöne Kruste bekommt?
    Viele Dank und lieben Gruss
    Steffi

  • #87

    Ina Binder (Montag, 18 Mai 2020 16:50)

    Das Beste Brotrezept seit langer Zeit.Backe viel und oft,bin begeistert von so wenig Hefe so ein bekömmlicher Brot zu backen.
    Vielen Dank.
    LG Ina

  • #88

    Patricia (Dienstag, 26 Mai 2020 22:15)

    Hallo Marcel,
    herzlichen Dank für dieses wunderbare Rezept! Ich habe das Brot heute nachgebacken und es schmeckt köstlich und ist schön aufgegangen. Nur ein Problem habe ich leider: die Kruste ist zwar aromatisch, aber sehr dünn und schon während des Abkühlens weich geworden. Ich habe aus dem Teig zwei Laibe gemacht und je 20 min bei 230 und 210 °C gebacken, nach 15 min den Dampf abgelassen, auf einem Rost außerhalb des Backofens abkühlen lassen. Beim Anrühren des Teigs habe ich etwa 100 ml Wasser mehr verwendet als im Rezept, da mein Teig deutlich fester war als Deiner im Video. Ansonsten habe ich mich an die Angaben gehalten. Hast Du eventuell eine Idee, ob hier irgendwo die Ursache für die dünne und weiche Kruste zu finden ist?
    Herzlichen Dank für Deine Antwort, Patricia

  • #89

    Marcel (Mittwoch, 27 Mai 2020 06:01)

    Hallo Patricia

    Dann die Backzeit um 10-15 Minuten verlängern, evtl die Temperatur um 10-20 grad reduzieren.

  • #90

    Patricia (Mittwoch, 27 Mai 2020 16:34)

    Herzlichen Dank für Deine schnelle Antwort, Marcel! Das werde ich beim nächsten Mal testen. Das Brot wird es definitiv häufiger bei uns geben! Grüezi in die Schwiiz

  • #91

    Gerhard (Samstag, 30 Mai 2020 20:20)

    hi,

    Ich kann hier – New York, USA – nur Trockenhefe bekommen. Wie viel Gramm sollte ich dafür verwenden - ebenfalls 1 gramm?

    vielen dank!

  • #92

    Marcel (Sonntag, 31 Mai 2020 07:05)

    Hallo Gerhard

    In der Regel 1/3 der Frischhefe Menge, ist jedoch etwas umständlich 0.3 Gramm zu Dosieren.

  • #93

    Gabriele (Dienstag, 02 Juni 2020 09:54)

    Hallo Marcel, das Brot ist genial. Es hat alles wunderbar geklappt,dank deiner tollen Videos.
    Mich würde interessieren ob ich das Brot auch mit Hefewasser backen kann und wenn ja wieviel ich nehmen muss.

    Danke..

  • #94

    Alexander (Freitag, 05 Juni 2020 17:51)

    Hallo Marcel,
    bei so langer Teigreife spielt es ja keine Rolle, ob man das Brot 2 Stunden früher oder später aus dem Kühlschrank nimmt. Deshalb kann man hier flexibel sein.
    Ich habe die Gare bei ca. 54 Stunden abgebrochen weil mir der Teig sehr überreif schien. Das Brot ist innen leider klitschig was durch längeres Backen auch nicht wirklich besser wurde. Der Teog war nach 54 Stunden auch sehr viel klebriger als am Anfang. Mein Kühlschrank hat 5,7 °C. Woran könnte das liegen? Ich habe alle Zutaten korrekt abgewogen, auch die Salz- und Hefemenge, 1 g bzw. eine Kugel mit 12 mm Durchmesser. Soweit ich mich informiert habe spielen stärkeabbauende Enzyme eine große Rolle die durch Salz eingedämmt werden. Vielleicht würden schon 0,6 g Frischhefe genügen.
    Zudem habe ich zwei kleinere Brote statt ein Großes gebacken und bin gerade dabei, nachdem ich sie in Stücke geschnitten habe, sie im Ofen zu trocken um sie anschließend zu Altbrot zu vermahlen.
    Viele Grüße,
    Alexander

  • #95

    Alexander (Freitag, 05 Juni 2020 18:06)

    Hallo Gerhard,
    Abwiegen so kleiner Mengen ist in der Tat schwierig. Frischhefe kann man in Wasser auflösen z.B. 200 ml und dann z.B. 10 oder 20 ml abnehmen, um kleine Mengen unter 1 g ohne Feinwaage abzumessen. Bei Trockenhefe funktioniert dieser Trick nur in der Theorie, weil die Hefepilze beim Auflösen in Wasser, soweit ich mich informiert habe, durch einen plötzlichen osmotischen Druckausgleich teilweise zerstört werden. Trockenhefe nicht in Wasser auflösen.
    Viele Grüße

  • #96

    Marcel (Samstag, 06 Juni 2020 07:09)

    Hallo Alexander

    ich denke hier geht es eher um dem Stärke Abbau welcher das Brot dann klitschig macht.
    versuche es mal mit einem anderen Mehl... was hast du für eins verwendet?

  • #97

    Alexander (Sonntag, 07 Juni 2020 16:36)

    Hallo Marcel,
    ich habe in meiner Haushaltsmühle selbst gemahlenes Weizenvollkornmehl und Weissmehl (Type 550) in entsprechenden Mengenverhältnissen gemischt, sodass es ungefähr einem Ausmahlungsgrad zwischen Halbweissmehl und Ruchmehl (Typen 812/ 1050) entspricht. Kann es sein dass frisch gemahlenes Mehl eine zu hohe Enzym-Aktivität aufweist?
    Danke und viele Grüße

  • #98

    Marcel (Montag, 08 Juni 2020 06:07)

    Hallo Alexander

    Wenn du das Mehl selber mahlst hast du ja immer Vollkornmehl richtig? Dann hast du automatisch mehr Enzyme im Mehl ja.

  • #99

    Alexander (Montag, 08 Juni 2020 21:40)

    Vielen Dank, Marcel. Ja, genau daran muss es liegen. Sehe ich das richtig? 99 Kommentare?! Ist das hier das meistkommentierte Rezept? Das sagt Einiges über dieses Brot aus. Ich werde es in jedem Fall wieder backen, dann aber mit Ruchmehl und ohne Vollkornmehl ;-)
    Viele Grüße

  • #100

    Lucky (Donnerstag, 11 Juni 2020 19:20)

    Hallo Marcel,

    Gibt es Handrührwerke mit nur einem Knethaken und mindestens 600 Watt Motorleistung zu kaufen?
    Hatte mal ein Handrührwerk beim Brotteig zubereiten in die ewigen Kupferdraht-Wickelgründe gejagt...
    Jetzt knete ich mit einem söttigen jeweils nur eine bis zwei Minuten aufs Mal, bis das Gerät leicht warm wird und dezent nach Ozon duftet ( so riecht der Teufel, wenn er auf einem Blitz reitend durchs Kamin saust...).
    Die grossen Dinger sind halt gross...wo erlaubt es die Hausfrau, es hinzustellen?
    LG, Lucky

  • #101

    Matthias R. (Sonntag, 14 Juni 2020 08:30)

    Hallo Marcel,

    habe dein Brot nachgebacken und es war sehr lecker und eigentlich so wie in deinem Video. Allerdings blieb es nicht so lange frisch. Sollte ich da mit einem Brühstück arbeiten? Wenn ja, wie ist die Rezeptur (vom Brühstück und vom Hauptteig)?

    Viele Grüße
    Matthias

  • #102

    Barbara (Samstag, 20 Juni 2020 14:04)

    Hallo meine Frage muss ich den Teig durchdrücken mit dem rollstab oder reicht es auch wenn ich ihn einschneide...
    Wenn ich jetzt ein 2 1/2kg Brot backe muss ich ihn da länger ruhen und klimatisierten lassen???Dankeschön bin erst auf deine Seite gestossen finde deine Rezepte Spitze... lg barbara

  • #103

    Sonja (Sonntag, 21 Juni 2020 08:04)

    Hallo Marcel

    Ich bin gerade dein Brot am nachbacken. Mein Teig wirkt aber immer trockener als deiner im Video. An was kann das liegen oder was kann ich da dagegen tun? Die Menden habe ich alle eingehalten. Er ist ober während dem Gären im Kühlschrank auch immer etwas angetrocknet.
    Vielen Dank für deine Hilfe.

  • #104

    Gerhard (Dienstag, 23 Juni 2020 02:23)

    Ich habe versucht das hier in den USA nachzubacken: Ca 1g trockenhefe (weniger kann meine küchenwaage nicht messen), Bob's Red Mill Artisan Bread Flour (via Amazon, weil es auch das gerade im Supermarkt nicht gibt), Super Bagel High Gluten Flour (von Bakers Authority) an stelle von Ruchmehl. ich hatte es über 60 Stunden im Kühlschrank, da es sich zeitlich nicht anders ausging. Das Resultat war fantastisch! vielen Dank für dieses großartige Rezept!!

    P.S.: Nächstens probiere ich es mit Powerful Clear Flour/00 (von Bakers Authority). werde berichten, falls sich was signifikant anderes ergibt …

  • #105

    Heidi (Freitag, 03 Juli 2020 16:33)

    Allegra Marcel
    Seit längerem bin ich stille Verfolgerin „bei einfach backen“ ;) seit etwas mehr als einem Monat Mitglied in der Back Academy ;)) den 60 Std Brotlaib hab ich schon sooo oft gebacken � immer MEGA super wie all deine Rezepte. An dieser Stelle ein herzliches DANKE
    LBG Heidi

  • #106

    Otmar Roos (Freitag, 03 Juli 2020 22:58)

    Dieses 60 Stundenbrot ist wirklich fantastisch. Es wurde zum Lieblingsbrot meiner Familie und auch der Nachbarn. Ich backe es jetzt 2 mal in der Woche. Statt Backblech verwende ich einen Pizzabackstein. Vielen Dank für dasRezept

  • #107

    Urs (Montag, 06 Juli 2020 17:34)

    Wow! Vorletzte Woche vorbereitet und gebacken, am Sonntag den ersten Viertel vertilgt und den Rest eingefroren. Letztes Wochenende den zweiten Viertel aufgebacken. Sowohl frisch als auch aus dem Gefrierer aufgebacken: ein himmlischer Genuss! So muss Brot sein! Danke für das tolle Rezept!

  • #108

    Daniel (Freitag, 10 Juli 2020 14:11)

    Hallo Marcel,
    Habe es komplett verplant. Kann das Brot auch fünf Stunden länger reifen um es nicht gerade in Bäckers Zeiten backen zu müssen? Wenn nicht gehts halt nachts um 02:00 los�

  • #109

    Marcel (Freitag, 10 Juli 2020 15:45)

    Hallo Daniel

    Ja einfach noch die paar Stunden länger im Kühlschrank lassen.

  • #110

    Astrid Ne (Freitag, 10 Juli 2020 23:54)

    Danke für das tolle Rezept! Habs nachgebacken und bin begeistert, was für ein Brot!� Schade, dass ich hier kein Foto davon hochladen kann.

  • #111

    Christoph Dill (Samstag, 11 Juli 2020 20:52)

    Ich habe kein Kochsalz mehr gehabt und feinstpulvriges Meersalz genommen. Das Brot wird so mit 25 gr. zu salzig. Ich denke: 20gr. reicht!

  • #112

    Daniel (Montag, 13 Juli 2020 17:25)

    Hallo Marcel,
    hat gut geklappt. Habe das Stöckchen komplett durchgedrückt und es dann nochmal drei Stunden gehen lassen. Dadurch hat sich das Brot wieder zusammen gebacken. Ist also nicht so schön aufgerissen. Kann ich es nach dem letzten Mal gehen lassen nochmal mit dem Stöckchen teilen oder einschneiden oder nicht mehr so lange gehen lassen.
    Die Kruste ist auch etwas zäh geworden. Brauche ich da mehr Dampf? Muss noch ein bisschen üben !
    Sonst einfach sensationell!!!
    Vielen Dank !!!

  • #113

    Daniel (Montag, 13 Juli 2020 17:32)

    Buch habe ich natürlich sofort bestellt. Freu mich schon!!!

  • #114

    Georg (Sonntag, 19 Juli 2020 15:44)

    Hallo Marcel,

    das beste was ich je gebacken habe, war sehr skeptisch,den der Teig hatte ja kaum Volumen. Das Ende jedoch war perfekt.


  • #115

    Manuela (Donnerstag, 23 Juli 2020 20:03)

    Chamer das über diä ziit au mit 4g hefe machä

  • #116

    Marcel Paa (Freitag, 24 Juli 2020 05:14)

    Ja du kannst auch mehr Hefe nehmen, aber mehr als 4 Gramm würde ich nicht nehmen.

  • #117

    Helga Kul (Freitag, 31 Juli 2020 01:24)

    Hallo Marcel, ich habe heute das Brot mit der 60 Stunden Teigreifung anstatt mit herkömmlicher Hefe mit 100 ml Hefewasser gebacken. Und es hatte einen enormen Ofentrieb was mich selbst überrascht hat. Es muss jetzt über Nacht noch auskühlen aber es wird auf jeden Fall genial schmecken! Ich bin zu Beginn der Coronakrise auf das Hefewasser in Ermangelung von Hefe gestoßen und backe seither erfolgreich nur noch damit und möchte es nicht mehr missen. Lg