· 

Weihnachtsstern aus süssem Hefeteig

Rezept mit Video

Ein selbst gemachter Weihnachtsstern aus süssem Hefeteig ist genau das Richtige zu einem ausgiebigen Weihnachts-Brunch!

Weitere Videos und Rezepte zu Brote und Brötchen


Vorteig


Rezeptmenge:

Für 1 Weihnachtsstern mit je 6 Aussenteilen

Zutaten:

140 g Weissmehl (Weizenmehl Type 550)

90 g Milch (Raumtemperatur)

10 g  Weizen Anstellgut  (Alternativ  1 g Frischhefe) 

Weihnachtsstern

Zubereitung: 

Das Mehl auf die Arbeitsfläche geben und mit den Händen in der Mitte eine Mulde formen. Danach die Milch und das Anstellgut in die Mulde geben alles zusammen gut durchkneten. Tipp: Durch diesen Vorteig bekommt der Hauptteig und damit der Weihnachtsstern ein viel intensiveres, besseres Aroma und vor allem eine bessere Frischhaltung

Danach den Vorteig in eine Schüssel geben, mit einem Teigtuch zudecken und für 12-24 Std. bei Raumtemperatur gären lassen.

Weitere Vorbereitung

Zutaten:

70 g Rosinen

Zubereitung:

Die Rosinen in eine Schüssel geben und mit Wasser bedecken\auffüllen. Dadurch können die Beeren quellen und sich mit Wasser aufsaugen. 

Die eingeweichten Rosinen ebenfalls für 12-24 Std. bei Raumtemperatur stehen lassen.

Hauptteig

Zutaten:

Vorteig

400 g Weissmehl (Weizenmehl Type 550)

20 g Frischhefe

40 g Zucker

250 g Milch (Raumtemperatur)

10 g Salz

50 g Butter

½ Orange, nur Abrieb

40 g Mandeln, gemahlen und geschält

2 g Backmalz (alternativ: etwas Honig)

1 Ei

20 g Orangeat\Zitronat

Rosinen vom Vortag

30 g Weissmehl (Weizenmehl Type 550)

 

1 Ei verquirlt, zum Bestreichen

Mandeln gehobelt, zum Bestreuen

Hagelzucker, zum Bestreuen

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf die eingeweichten Rosinen und das Orangeat\Zitronat –mit der Flüssigkeit beginnend - in die Küchenmaschine geben und auf mittlerer Geschwindigkeit ca. 10-12 Minuten (je nach Küchenmaschine) gut kneten bis er die Fensterprobe besteht.

Danach das Wasser der eingeweichten Rosinen weg leeren und die Rosinenzusammen mit dem Orangeat\Zitronat und dem Mahl zum Teig geben. Den Teig für weitere 2-3 Minuten kneten, bis sich alles schön vermischt hat

Anschliessend den Teig mit einem Teigtuch zudecken und bei Raumtemperatur für 60 Min. aufgehen lassen.

Gut zu wissen

Fensterprobe - Wenn du ein kleines Stück des Teiges dünn auseinander ziehst und durch das „Teigfenster" eine Zeitung lesen kannst, ist der Teig genügend geknetet und gut.

Formen

Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche geben und wie folgt rund formen: Den Teig 2-3 Mal über den Tisch ziehen, um eine glatte Oberfläche zu erhalten. Dabei den Teig mit den Fingern von einer Seite zur Mitte ziehen und leicht andrücken. Diesen Vorgang reihum wiederholen und den Teig immer wieder in die Mitte falten.

Danach den Teig umdrehen (glatte Seite liegt nun oben), die Hände vasenförmig darumlegen und das Teigstück mit leichtem Druck auf der Tischplatte drehen, bis das Teigstück unten geschlossen ist. Es ist von Vorteil, wenn sich dabei im Teigstück etwas Spannung aufbaut. Tipp: Damit sich der Teig am unteren Ende gut verschliesst, sollte bei diesem Arbeitsschritt kein bis nur ganz wenig Mehl verwendet werden.

Anschliessend das Teigstück auf etwas Mehl leicht flach drücken und mit einer Teigkarte mittig übers Kreuz dreimal durchstechen. Du solltest dann eine sternenförmige Öffnung mit 6 Laschen bekommen.

 

Diese Laschen oder Zacken von der Mitte her nach aussen legen, so dass ein Stern entsteht. Danach den Teigstern auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und noch etwas zu recht formen.

Anschliessend den Teigling mit einem Teigtuch zudecken und nochmals von 30 Min. bei Raumtemperatur aufgehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen mit einem leeren Blech in der unteren Ofenhälfte auf 190 Ober-\Unterhitze Grad vorheizen.

Backen

Nach 30 Min. den aufgegangenen Weihnachtsstern leicht mit einem verquirlten Ei bestreichen und mit gehobelten Mandeln und Hagelzucker bestreuen.

Den Backofentemperatur auf 170 Grad Ober-\Unterhitze reduzieren, zirka 5 dl Wasser in das leere Blech geben, den Weihnachtsstern einschieben und zirka 25-30 Minuten goldbraun backen.

Haltbarkeit

In einem Stoffbeutel (oder einem Brotkasten) ca. 3-4 Tage. In Folie eingepackt und tiefgekühlt ca. 2 Monate.

Bezugsquellen

Weitere interessante Links

Kommentar schreiben

Kommentare: 11
  • #1

    Alexander (Montag, 02 Dezember 2019 16:14)

    Hallo Marcel,

    vielen Dank für Dein neues Rezept. Ich hatte schon letztes Jahr einen Weihnachtsstern gebacken, allerdings nach einem anderen Rezept (aus einem anderen Blog, für den ich hier nicht direkt "Werbung" machen möchte, deshalb kein Link. Trotzdem ein kleiner Hinweis: Weihnachtsbrot 2012 mit Zimt und Rosinen).

    Ein bisschen Kakaopulver, Zimt, Anis, Nelken, Orangensaft und Vanille würden dem Stern sicher nicht schaden. Für noch mehr Geschmack möchte ich die Rosinen in Jamaika-Rum und Orangensaft einweichen.

    Viele Grüße,
    Alexander

  • #2

    Marcel (Montag, 02 Dezember 2019 16:21)

    Hallo Alexander
    Lass mich raten.... Lutz oder Brotdok, jedoch 2012 war der Brotdok noch nicht so aktiv glaube ich, dann eher Lutz:) Ja klar das kannst du gerne machen. Ich finde den Stern so super harmonisch. Bedenke einfach das der Teig sich beim zusatz von Gewürzen Färbt, das kann je nach dem sher unappetitlich aussehen:)

  • #3

    Alexander (Montag, 02 Dezember 2019 19:19)

    Hallo Marcel,

    richtig geraten!! Aber es ist NICHT der Brotdoc ;-D. Es wäre ja gemein, wenn ich in Deinem Blog Werbung für Deine "Konkurrenz" machte :-D. Ich mag es gerne würzig-kräftiger und die dunkle Färbung durch Kakao und Gewürze stört mich nicht. Außerdem möchte ich meine mit der Schale gemahlenen Mandeln verbrauchen.
    Bei einem hellen Gebäck wäre das tatsächlich optisch sehr unappetitlich. In einem ohnehin dunklen Gebäck fallen die braunen Schalenteile dann nicht mehr unangenehm auf. Trägt die Schale der Mandel eigentlich zum Geschmack bei oder ist sie nichts weiter als Abfall?

    Vorweihnachtliche Grüße,
    Alexander

  • #4

    Alexander (Montag, 02 Dezember 2019 19:23)

    ....mit "Schale" meine ich natürlich die dunkelbraune "Haut" die direkt auf dem Mandelkern anhaftet und nicht die äußere "Nussschale" ;-)

  • #5

    Marcel (Mittwoch, 04 Dezember 2019 15:19)

    Ah ok :) Nein die Schale gibt schon zusätzlichen Geschmack und beinhaltet auch noch weitere Ballaststoffe, also nicht nur Abfall

  • #6

    Alexander (Mittwoch, 04 Dezember 2019 19:31)

    (1) Ich kann mich noch gut erinnern, wie meine Großmutter Mandeln mit heißem Wasser überbrühte und nach dem Abkühlen aus der Haut schnipste. Die Haut kam in den Abfall.
    (2) Eine Upload-Funktion wäre ganz gut damit ich und Deine anderen Blogleser Fotos von unseren Gebäcken hochladen können.
    (3) Mit der Umluft beim Schwaden habe ich jetzt sehr gute Erfahrungen gemacht (bisher hatte ich immer ohne Umluft gebacken). Der Dampf erreicht das Gebäck besser. Trotzdem sollte die Umluft nach dem Schwadenabzug ausgeschaltet werden, damit das Gebäck nicht zu sehr austrocknet.
    (4) Ich habe die 1 g Hefe mit meiner Feinwaage (0,1 g) abgewogen. Für alle die keine so genaue Waage besitzen: 1 g Hefe (für den Vorteig) entspricht einer Hefe-Kugel mit 12 Millimeter Durchmesser.

    Viele Grüße,
    Alexander

  • #7

    Nina (Freitag, 06 Dezember 2019 10:29)

    Hallo Marcel.
    Das Rezept ist echt super. Da meine Familie totale Schleckermäuler sind habe ich in den Hefeteig noch etwas Nutella und eine Haselnussfüllung eingearbeitet. Dann erst zur Kugel geformt. Und zum Schluss den Stern ausgearbeitet. Er ist super lecker geworden und sieht mit der Marmorierung einfach nur toll aus.

    Lieben Gruß Nina

  • #8

    Anette (Sonntag, 08 Dezember 2019 00:47)

    Habe schon von dem Weihnachtsstern gehört, wie gut er sein soll. Muss ich unbedingt noch machen. Super Anleitung. Danke!

  • #9

    Iris (Mittwoch, 11 Dezember 2019 09:36)

    Hallo Marcel, zum ersten Mal habe ich mit Vorteig gebacken- das Ergebnis war mehr als beeindruckend! Das werde ich sicher beibehalten. Deshalb die Frage an Dich: wie errechne ich die entsprechenden Zutaten dafür bei unterschiedlichen Hefeteigen, wie z. B. auch Mandelstollen? Ich backe i.d.R. mit Xylit und Dinkelmehl Type 630. Ich danke dir sehr und freue mich auf kommende Beiträge! LG

  • #10

    Marcel (Donnerstag, 12 Dezember 2019 04:06)

    Hallo Iris
    In der Regel machst du nichts Falsch wenn der Vorteig einen Anteil von 10-20% des Haupt teiges ausmacht.

  • #11

    Iris (Donnerstag, 12 Dezember 2019 19:41)

    Hallo Marcel,
    danke Dir für Deine Rückmeldung! Bin jetzt gespannt auf vorher- nachher Effekte!
    LG Iris