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Zigerkrapfen

Zigerkrapfen

Die klassischen Zigerkrapfen sind ein typisches Schweizer Fasnachtsgebäck, die ihren Ursprung im Glarnerland haben.
4.75 from 12 votes
Vorbereitung 15 Min.
Zubereitung 15 Min.
Arbeitszeit 30 Min.
Stockgare 30 Min. im Kühlschrank
Stückgare 30 Min.

Mengenberechnung

8 Stück
Backdauer 2-3 Min.
Backtemperatur Frittieröl auf max. 180 Grad

Zutaten
  

Teig

  • 130 g Weissmehl (Weizenmehl Type 550)
  • 85 g Vollmilch
  • 3 g Salz
  • 3 g Frischhefe
  • 4 g hello sweety (alternativ: Kristallzucker)
  • 15 g Butter (kalt)
  • 250 g Butter Blätterteig

Tipp:

Falls du keinen Blätterteig verwendet möchtest, kannst du auch darauf verzichten und einfach die doppelte Menge des Hefesüssteiges machen (diesen brauchst Du nicht zu tourieren)

    Füllung

    • 200 g Ricotta
    • 20 g Sahne
    • 45 g hello sweety (alternativ: Kristallzucker)
    • 1 Zitronenabrieb
    • 90 g Mandeln, gemahlen u. geschält
    • 20 g Rosinen (alternativ: Sultaninen)

    Weitere Zutaten

    • 1,5 Lt Frittieröl
    • Zimtzucker

    Anleitungen
     

    Teig

    • Das Mehl auf die Arbeitsfläche geben und in der Mitte eine Mulde formen.
    • Danach die Milch und alle restlichen Zutaten bis und mit der Butter in die Mulde geben und alles zusammen zu einem Teig verkneten.
    • Anschliessend den Teig etwas flachdrücken und dann auf etwa 1 cm ausrollen.
    • Dann auch den Blätterteig in der gleichen Grösse wie der restliche Teig ausrollen und bündig auf den Teig legen.
    • Den zusammengesetzten Teig auf 5-6 mm ausrollen und dann den Teig tourieren.
    • Dazu beide Seiten links und rechts in die Mitte des Teiges falten und dann das Ganze noch einmal überschlagen (doppelte Tour).
    • Anschliessend den Teig in ein Teigtuch (Gärfolie) packen und mind. 30 Min. in den Kühlschrank stellen.

    Füllung

    • Den Ricotta mit der Sahne, dem Zucker und dem Zitronenabrieb in eine Schüssel geben und klumpenfrei verrühren.
    • Anschliessend die gemahlenen Mandeln und die Rosinen dazugeben und alles gut vermischen.

    Fertigstellung

    • Den gut gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche rechteckig auf etwa 2-3 mm ausrollen. Dabei den Teig immer wieder etwas durchlockern, damit er nicht an der Arbeitsfläche klebt.
    • Anschliessend den Teig in Quadrate von 12x12 cm schneiden. Dies geht am besten mit einem Pizzaschneider oder einem Ruck-Zuck.
    • Danach die Schnittstellen mit etwas Wasser bepinseln.
    • Die vorbereitete Füllung in einen Spritzbeutel geben und in die Mitte der Teigquadrate verteilen.
    • Anschliessend die Quadrate diagonal über die Füllung klappen (so dass Dreiecke entstehen) und die Kanten richtig gut andrücken.
    • Die gefüllten Dreiecke auf ein mit einem Teigtuch (oder Küchentuch) belegtes Blech legen und für 30 Min. bei Raumtemperatur gären lassen.
    • In der Zwischenzeit das Frittieröl bereitstellen.

    Frittieren

    • In eine grosse Pfanne (oder Fritteuse) genügend Öl geben und auf max. 180 Grad erhitzen.
    • Danach die Teiglinge in das heisse Öl geben und beidseitig, 2-3 Min. pro Seite, goldgelb frittieren.
    • Die Krapfen nach dem Frittieren mit einer Schaumkelle aus dem Öl nehmen und auf einem Küchenpapier gut abtropfen lassen.
    • Zum Schluss die frittierten Krapfen in etwas Zimtzucker wenden.

    Video

    Nutrition

    Einheit: 1Krapfen | Kalorien: 222kcal | Kohlenhydrate: 50g | Eiweiss: 8g | Fett: 14g

    Deine Notizen

    Weitere Fasnachtsgebäcke
    Haltbarkeit

    In einer Dose ca. 1-2 Tage. In Folie verpackt und tiefgekühlt ca. 2 Monate.

    Öltemperatur

    Die Temperatur des Öles kannst Du auch ohne Thermometer wie folgt messen: Einfach ein Holzstäbchen oder einen Stiel einer Holzkelle in das Öl tauchen. Wenn sich daran viele Blasen bilden, ist das Öl heiss genug.

    Restliches Öl

    Das restliche Öl kannst du problemlos auskühlen lassen, dann absieben und für weitere Gebäcke zur Seite stellen.

    Krapfen im Ofen backen

    Natürlich kannst Du die Zigerkrapfen auch im Backofen backen: dazu bestreichst Du sie vor dem Backen mit einem verquirlten Ei und bestreust sie mit Zimtzucker. Die Zigerkrapfen backst Du dann etwa 20 Min. in der Mitte des auf 180 Grad vorgeheizten Backofens.

    Ziger

    Ziger (oder Zieger) ist ein Molkenfrischkäse und wird aus der Molke durch Ausfällung des Resteiweisses durch Säure gewonnen. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Glarner Schabziger. Ziger ist nur in ausgewählten Fachgeschäften während der Fastenzeit erhältlich. Du kannst ihn aber ganz einfach Ricotta oder durch sehr gut abgetropften Magerquark ersetzen.

    Häufig gestellte Fragen

    Auf der Seite „FAQ – Häufig gestellte Fragen“ findest Du eine Sammlung der am häufigsten gestellten Fragen der Community von „einfach backen“ – Fragen aus allen verwendeten sozialen Medien und Mails.

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    Ich freue mich sehr von dir zu lesen, bei der hohen Anzahl an Kommentaren bitte ich dich um Verständnis, dass ich nicht jede einzelne Frage persönlich beantworten kann – FAQ hier. Ein Blog lebt aber ja vor allem durch den Austausch der Community, viel Spass.

    13 Antworten

    1. 4 stars
      Hallo Marcel,
      Habe sie auch gemacht. Alle sind begeistert. für sie werde ich es nochmals machen.
      ich selber mag die Berliner lieber. Kann mit Ricotta nichts anfangen.
      Werde es einmal mit Haselnuss Füllung machen. Das habe ich einmal vor 40 Jahren gehabt.
      Aber Dank Dir weis ich jetzt wie es geht. Dankeschön👌❤

    2. Habe die Zigerkrapfen im Backofen gemacht, ist für mich jedoch keine Alternative, der Teig geht zuwenig auf. Wäre frittiert sicher fein. Probier ich später noch einmal.

    3. 5 stars
      Danke für das Rezept,wir sind die Berliner- Esser,aber da ich jedes Rezept probiere was du wöchentlich einstellst habe ich mich probiert.
      Sie sind wunderbar und schmecken.,wie alles von dir. Natürlich sehen deine schöner aus,aber es war mein 1. Blätterteig und das 1.mal das ich sowas fritiert habe da bin ich mit mir vorerst zufrieden.

    4. 5 stars
      Ich gehöre – seit Jahren – zur Backofenfraktion. Nun habe ich DEIN Rezept gebacken und muss sagen, dass es besser ist als unser Familienrezept. Dieses wird jetzt ersetzt… mit einer Notiz auf den Urheber. Ich schmücke mich nicht mit fremden Federn.
      Liebe Grüsse
      Rosemarie

    5. Hallo Marcel

      vielen Dank für das gewünschte Rezept. Ich habe eben die Zigerkrapfen fertig frittiert. Sie sind wunderbar geworden und werden mein Standardrezept ersetzen.
      Ich habe Resten von selbstgemachtem Blätterteig verwertet. Ausserdem habe ich auch die Schenkeli gemacht, auch diese sind gelungen.

      Herzliche Grüsse

      Brigitte

    6. 4 stars
      Fein, fein, fein!
      Ich mag aber auch die traditionelle Füllungsvariante aus dem Kanton Glarus mit dem Spezial-Gewürzzucker drin („Triätpulver“: Enthält u.a. Zimt, Ingwer, Nelken, Anis, Sandelholz, Macis, Zucker). Zitronengeschmack gehtallerdings fast immer 🙂

    7. Hallo Marcel,
      danke mal wieder für das Rezept. Wenn ich die Krapfen allerdings in der Originalversion mit Butterblätterteig zubereite und dann noch im Fett ausbacke, habe ich ruckzuck sie Kilos, die ich verloren habe, wieder auf den Hüften:-))
      Also werde ich sie ohne Blätterteig und im Backofen zum Rosenmontag versuchen.
      Liebe Grüße
      Heike

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