UrDinkel-Kürbisbrot mit Übernachtgare
Mengenberechnung
Zutaten
Kürbiseinlage
- 100 g Wasser
- 150 g Butternusskürbis
Quellstück
- 80 g Kürbiskerne angeröstet
- 120 g Wasser
Brühstück
- 100 g Wasser
- 50 g UrDinkelmehl hell (Dinkelmehl Type 630)
Hauptteig
- Quellstück
- Brühstück
- Kürbisfruchtfleisch
- 450 g UrDinkelmehl Halbweissmehl (Dinkelmehl Type 812)
- 20 g Honig
- 12 g Salz
- 5 g Frischhefe
- ½ TL Pumpkin Spice (optional)
Anleitungen
Kürbiseinlage
- Den Kürbis schälen, in kleine Stücke schneiden und mit dem Wasser in einem Topf weichkochen.
- Anschliessend die Masse gut pürieren, zudecken und bis zur Weiterverarbeitung kühlstellen.
Quellstück
- Die Kürbiskerne in einer Pfanne auf dem Herd leicht anrösten.
- Danach die gerösteten Kerne in eine Schüssel geben, mit dem Wasser übergiessen, zudecken und mind. 3 Std. bei Raumtemperatur quellen lassen.
Brühstück
- Für das Brühstück das Wasser aufkochen und über das Mehl in eine Schüssel geben.
- Alles klumpenfrei verrühren, zudecken bis zur Weiterverwendung kühlstellen.
Hauptteig
- Quellstück, Brühstück und Kürbisfruchtfleisch mit den restlichen Zutaten in die Küchenmaschine gegen.
- Alles zusammen für 2-3 Min. auf kleiner Stufe ankneten, erst dann die Knetgeschwindigkeit erhöhen und den Teig für etwa 6-9 Min. kneten.
- Anschliessend den Teig in ein leicht gefettetes Becken legen, mit einer Gärfolie zudecken und für 1 Std. bei Raumtemperatur ruhen lassen.
- Danach den Teig dehnen und falten, zudecken und über Nacht (12-24 Std.) in den Kühlschrank stellen.
Formen
- Nach der Gärzeit den Teig 1 Std. bei Raumtemperatur akklimatisieren lassen.
- Erst dann den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen und von allen Seiten in die Mitte einlegen..
- Danach den Teigling 2-3x über die Arbeitsfläche schleifen, um eine glatte Oberfläche zu bekommen.
- Anschliessend den Teigling gleichmässig rund formen und darauf achten, dass er unten gut verschlossen isst.
- Einen grossen runden Gärkorb mit Bezug grosszügig bemehlen und den Teigling mit dem Verschluss nach oben einlegen.
- Den Teigling zudecken und für 40 Min. bei Raumtemperatur gären lassen.
- In der Zwischenzeit den Backofen mit einem Gusseisentopf in der unteren Ofenhälfte auf 230 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Backen
- Nach der Stückgare den Teigling auf eine Brotschlinge oder ein zurechtgeschnittenes Backpapier stürzen (Verschluss ist nun unten).
- Danach den Teigling mittig mit einem runden Ausstecher (etwa 4 cm Durchmesser) eindrücken.
- Anschliessend mit einer Teigkarte den Teigling in 16 gleich grosse Stücke abdrücken.
- Diese Nahtstellen mit einem scharfen Messer leicht nachschneiden.
- Den Teigling vorsichtig in den vorgeheizten Gusseisentopf heben, Deckel schliessen, die Backtemperatur auf 210 Grad reduzieren und das Brot etwa 40-45 Min. goldbraun backen.
- Bei Bedarf nach etwa 10 Min. die Nahtstellen nochmals mit einem scharfen Messer nachschneiden.
- Direkt nach dem Backen das Brot auf einem Gitter auskühlen lassen.
Video
Nährwerte
Weitere Kürbis Rezepte
Dieses Rezept ist in Zusammenarbeit mit UrDinkel entstanden. „UrDinkel“ ist ein Schweizer Label, das einem strengen Pflichtenheft unterliegt. Hier bekommst du alle Informationen, rund um das Produkt UrDinkel.
Wie lange ist das Brot haltbar?
In einem Stoffbeutel (oder einem Brotkasten) ca. 3-4 Tage. In Folie eingepackt und tiefgekühlt ca. 2 Monate.
Welche Backbleche oder Töpfe eigenen sich zum Brotbacken?
Welche Möglichkeiten des Brotbackens mit Gusseisentopf, Glashaube, Bleche usw. du im normalen Haushaltsofen hast, zeige ich Dir in diesem Beitrag.
Wie kann ich den Ofen bedampfen?
Tipps und Tricks wie du deinen Ofen bedampfen kannst, findest du hier oder du verwendest meinen Ofenbedampfer.
Kann ich aus dem Brotrezept auch Brötchen formen?
Grundsätzlich können aus allen meinen Rezepten zu Kleinbrote (Semmel, Brötchen) auch sog. Grossbrote, also Brote (und natürlich auch aus den Grossbroten Brötchen) gebacken werden. Hierzu kann die Backtemperatur so belassen werden, allerdings muss die Backzeit je nach Grösse der Brote angepasst werden. Die untenstehenden Werte sind Richtwerte, jeder Ofen backt wieder anders:
Als Faustregel gilt:
| Teiggewicht | Minuten | Teiggewicht | Minuten |
| 40-200 g | 25-30 Min. | 300-600 g | 30-40 Min. |
| 600-900 g | 40-50 Min. | 900-1200 g | 50-60 Min. |
Wenn du auf die Unterseite des Brotes klopfst und es sich „hohl“ anhört, dann ist es fertig gebacken. Wenn es allerdings dumpf klingt, sollte es noch 5-10 Minuten gebacken werden.
Häufig gestellte Fragen
Auf der Seite „FAQ – Häufig gestellte Fragen“ findest du eine Sammlung der am häufigsten gestellten Fragen der Community von „einfach backen“ – Fragen aus allen verwendeten sozialen Medien und Mails.
Gutes Rezept! Ich habe es mit Urdinkel „Blue velvet“ gebacken. Kann es sein, dass sich dieses Mehl anders verhält als der Schweizer Urdinkel? Auch bei den Quark-Urdinkel-Brötchen war mir der Teig viel zu fest, d.h. Die Krume war nicht fluffig, sondern kompakt. Danke im voraus für eine kurze Info!
Das Kürbiskernbrot ist ein sehr schmackhaftes und sehr aromatisches Brot. Ich habe es mit Hokaido Kürbis gebacken. Ich habe das Brot auf der Backplatte gebacken. Es schmeckt frisch so gut, daß man das Brot auch ohne Belag essen kann. Danke für das tolle Rezept.
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Ein sehr gutes Brot, wir haben damit einen 101 Jährigen überrascht.
Mein Gusseisentopf ist Oval.
Lieber Marcel, vielen Dank für deine leckeren tollen Rezepte. Ich habe das Rezept doppelt gebacken. Einmal das original von dir und Einmal mit Hokaido und Sonnenblumenkerne. Beide schmecken fantastisch. Das Rezept wir zu meinen Herbstbrot Favoriten. Danke.
Tolles Brot, tolle Form, perfekte Anleitung in Text und Video.
Ich habe Vollkorn-Dinkelmehl verwendet, denn ich hatte noch Oberkulmer Rotkorn Dinkel übrig, deshalb 10 Gramm Wasser mehr, gewürzt mit Orangenabrieb und Kreuzkümmel. Schmeckt super mit Käse, Apfelgelee oder auch einfach ohne Belag. Danke!
Das Kürbisbrot ist echt gut gelungen.
Selten so ein perfektes Brot gebacken ,
dank Ihnen.
Ich hab’s ohne Gusseisernen Topf gebacken.
Funktioniert auch.
Eigentlich bin ich eine stille „Nachbackerin“ deiner genialen Rezepte, aber heute breche ich mal mein Schweigen… 🙂 Noch nie ist mir ein Rezept von dir misslungen, oder hätte uns nicht geschmeckt! Ich freue mich vor allem über alle Rezepte mit Urgetreide, da ich ausschließlich mit Urdinkel, Einkorn, Emmer, Gelb- und Rotmehlweizen, sowie Waldstaudenroggenmehl backe. (Weizen vertrage ich leider nicht, aber eigentlich ist das nicht Schade, denn dadurch habe ich das Urgetreide seinerzeit entdeckt und ganz schnell lieben gelernt).
Dein Rezept für das Kürbisbrot ist der absolute Hammer!!! Als es noch lauwarm war, hab ich mir ein Stück gegönnt und es schmeckt einfach klasse und die Konsistenz ist genial! Danke für Deine vielen tollen Rezepte, denn es ist mir immer eine Freude sie nach zu backen!
Liebe Grüße von einer hessischen Hobbybäckerin 🙂