Haselnuss Gianduja Grundrezept
Mengenberechnung
Zutaten
für 1 Grundrezept
- 200 g Haselnüsse, gemahlen
- 100 g Puderzucker
- 250 g Kuvertüre, zartbitter mind. 50% Kakaogehalt
Anleitungen
- Die Haselnüsse auf ein Backblech geben und 10 Min. bei 180 Grad im Backofen rösten. In der Zwischenzeit die Kuvertüre in einem Temperiergerät oder über einem Wasserbad auflösen.
- Nach dem Auskühlen die gerösteten Nüsse mit dem Puderzucker in einen Blender, Cutter oder Mixer geben und gut durch mixen.
- Die aufgelöste Kuvertüre zu den Nüssen geben, alles gut vermischen und geschmeidig rühren. Anschliessend die Masse auf ein Teigtuch oder eine Frischhaltefolie geben, gut einpacken und leicht flach drücken. Danach die Gianduja 24 Std. bei Raumtemperatur ruhen lassen, damit sie richtig auskristallisieren und erstarren kann.
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Nährwerte
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Haltbarkeit
Gut verpackt bei Raumtemperatur zirka 2 Monate
Verwendung
Pralinen, Patisserie, Tortenfüllungen, Dessert, Dekoration usw.
Hinweis
- In meiner Variante bekommst Du ein zuckerreduziertes Rezept mit einem hohen Nussanteil.
- Durch das Rösten bekommen die Nüsse und damit die Gianduja ein viel intensiveres Aroma.
- Die Original Gianduja wird mit gerösteten Haselnüssen hergestellt. Aber natürlich kannst Du die Haselnüsse auch durch Mandeln, Pistazien oder Walnüsse ersetzen.
- Der Geschmack und die Konsistenz des Gianduja hängt davon ab, wie lange die Nüsse geröstet und wie fein sie gemahlen wurden.
- Die ursprünglich aus dem Piemont stammende Gianduja wird in Deutschland oft auch als Nougat bezeichnet. Dies kann zu Verwechslungen führen, da in der Schweiz der Krokant (Mischung aus gehackten Mandeln, Hasel- oder Walnüssen, und karamellisiertem Zucker) als Nougat bezeichnet wird.
Häufig gestellte Fragen
Auf der Seite „FAQ – Häufig gestellte Fragen“ findest Du eine Sammlung der am häufigsten gestellten Fragen der Community von „einfach backen“ – Fragen aus allen verwendeten sozialen Medien und Mails.
Hallo Marcel,
Mache gerade das zweite Mal dein Nugat-/Gianduja-Rezept und habe für meinen ersten Nugat viele Komplimente für den Geschmack bekommen, bin aber selber noch nicht 100% zufrieden mit der Konsistenz: Ich habe ganze Naselnüsse geröstet, geschält, und dann erst ohne Puderzucker zu Mus gemahlen (weil es beim allerersten Mal zusammen mit dem Puderzucker leider nur zu „Nuss-Mehl“ wurde), dann den Puderzucker dazugegeben und das zu einer Paste vermahlen, und dann die geschmolzene Kuvertüre.
Leider ist es am Ende trotz langem Mixen immer noch minimal „pudrig“ bzw. „körnig“ in der Konsistenz… Es ist keine komplett homogene Masse bzw. so „fudgy bis zartschmelzend“ wie der Nugat, den ich aus dem Supermarkt kenne, sondern wenn man probiert, „beißt“ man manchmal auf etwas drauf – und ich habe fast den Eindruck, es ist der Puderzucker, auf den man beißt …
Was kann ich denn da machen? Evtl. den Puderzucker davor noch sieben, die Masse danach nochmal leicht erwärmen (damit der Puderzucker sich etwas auflöst?) o.ä.?
Freue mich über eine Antwort! 🙂
Laura
Hallo Laura
Das liegt sehr wahrscheinlich am Puderzucker – der löst sich nicht vollständig auf, sondern bleibt leicht körnig.
Tipp: Den Puderzucker am besten vorher sieben und beim Mixen die Masse leicht erwärmen (handwarm), damit sich alles besser verbindet.
Je länger und feiner du mixt, desto cremiger wird’s – ein leistungsstarker Mixer hilft hier enorm.
Gruss, Team Marcel Paa
Hallo Marcel
Kann man die Gianduja auch als Japonais Guetzlifüllung verwenden?
Liebe Grüsse Ursula