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UrDinkel Leinsamen Knusperbrot

Rezept mit Video

Einheimisches Superfood Brot – Dieses UrDinkel Leinsamen Knusperbrot mit frisch gemahlenem UrDinkel-Vollkorn besticht durch seinen einmaligen Geschmack und sein gesundes Innenleben: innen aromatisch, fluffig-feucht und aussen schön knusprig.

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Dieses Rezept ist in Zusammenarbeit mit UrDinkel entstanden. „UrDinkel“ ist ein Schweizer Label, das einem strengen Pflichtenheft unterliegt. Hier bekommst du alle Informationen, rund um das Produkt UrDinkel.

Vorteig


Rezeptmenge:

Für 1 Brot

Zutaten:

50 g Sauerteig (Anstellgut)

110 g Wasser, warm

30 g Leinsamen

110 g Dinkelvollkorn

Zubereitung:

Die Körner in die Getreidemühle der Küchenmaschine geben und frisch mahlen. Danach das Wasser und die Leinsamen in eine Schüssel geben und etwas quellen lassen. Anschliessend den Sauerteig\Grundsauer (Alternativ 2 g Hefe) und das frisch gemahlene Mehl dazu geben und alles gut zu einem Teig mischen. Den Vorteig mit einer Frischhaltefolie zudecken und für 12-24 Std. bei Raumtemperatur ruhen lassen.

Gut zu wissen:

Durch den Einsatz eines Vorteiges bekommen der Hauptteig und damit das Brot ein viel intensiveres, besseres Aroma und vor allem eine bessere Frischhaltung.

Hauptteig

Zutaten:

Aromateig/Vorteig

340 g Halbweissmehl (Weizenmehl Type 812)

200 g Wasser, warm

8 g Salz

10 g Frischhefe

UrDinkel Leinsamen Knusperbrot

Zubereitung: 

Alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und auf kleiner Stufe kneten. Nach ca. 2-3 Min., die Geschwindigkeit erhöhen und den Teig für zirka 5-6 Minuten, bei mittlerer Geschwindigkeit, weiter kneten. Danach mit der “Fensterprobe” den Teig prüfen. Wenn der Teig noch klebrig ist und reisst, weiter kneten, bis er gut ist. Danach den Teig aus der Küchenmaschine nehmen, zu einer Kugel formen, zurück in die Küchenmaschine geben, mit einem feuchten Küchentuch oder einem Plastik zudecken und für 60 Minuten bei Raumtemperatur gären\aufgehen lassen.

Fensterprobe:

Wenn du ein kleines Stück Teig dünn auseinanderziehst und durch das „Teigfenster" eine Zeitung lesen kannst, ist der Teig perfekt.

Formen

Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und wie folgt rund formen: Den Teig 2-3 Mal über den Tisch ziehen, um eine glatte Oberfläche zu erhalten. Dabei den Teig mit den Fingern von einer Seite zur Mitte ziehen und leicht andrücken. Diesen Vorgang reihum wiederholen und den Teig immer wieder in die Mitte falten.

Danach den Teig umdrehen (glatte Seite liegt nun oben), die Hände vasenförmig darumlegen und das Teigstück mit leichtem Druck auf der Tischplatte drehen, bis das Teigstück unten geschlossen ist. Es ist von Vorteil, wenn sich dabei im Teigstück etwas Spannung aufbaut. Tipp: Damit sich der Teig am unteren Ende gut verschliesst, sollte bei diesem Arbeitsschritt kein bis nur ganz wenig Mehl verwendet werden.

Anschliessend einen Gärkorb mit zirka 22 cm Durchmesser grosszügig ausmehlen und den Teig, mit dem Verschluss nach unten, darin absetzen. Den Gärkorb  mit einem Teigtuch zudecken und den Teig für weitere 30 Min. bei Raumtemperatur gären lassen.


In der Zwischenzeit den Backofen, falls vorhanden mit einem Gusseisentopf – andernfalls mit einem Brotbackstein und einem leeren Blech oder zwei leeren Blechen in der unteren Hälfte des Ofens auf 230 Grad Ober/Unterhitze vorheizen.

Backen

Gusseisentopf (ca. 24-28 cm Durchmesser)

Den heissen Topf aus dem Ofen nehmen, den Teigling mit dem Verschluss nach oben in den Gusseisentopf legen, Deckel drauf und den Topf zurück in den heissen Ofen stellen. Nach 40 Minuten den Topf aus dem Ofen holen, das Brot vorsichtig aus dem Topf nehmen und für weitere 10 Minuten direkt auf dem Rost bei 210°C nachbacken.

Brotbackstein oder Backblech
Den Teigling mit dem Verschluss nach oben direkt mit dem Brotschieber (Holzschaufel) auf den heissen Backstein oder das heisse Blech geben und in das untere Blech zirka 5 dl Wasser für den Dampf giessen. Die Ofentüre sofort schliessen. Nach 20 Minuten das Blech mit dem Wasser aus dem Ofen nehmen und das Brot für weitere 30 Minuten knusprig ausbacken.

Nach dem Backen das Brot auf einem Gitter gut auskühlen lassen.

Haltbarkeit


In einem Stoffbeutel (oder einem Brotkasten) ca. 3-4 Tage. In Folie eingepackt und tiefgekühlt, ca. 2 Monate.

Du möchtest das im Rezept verwendete Mehl durch ein anderes ersetzen? Beachte hierzu bitte meinen Beitrag zu den Mehltypen.

Häufig gestellt Fragen

Kennst Du die Seite "FAQ - Häufig gestellte Fragen" schon? Da findest Du eine Sammlung der am häufigsten gestellten Fragen der Community von „einfach backen“ - Fragen aus allen verwendeten Social Medias und Mails. 

Bezugsquellen


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Kommentare: 17
  • #1

    Margrit (Sonntag, 29 September 2019 20:47)

    Hallo Marcel Paa,
    herzlichen Dank für das Rezept. Das Brot ist einfach super geworden.
    Ich kann es nur weiter empfehlen und werde sicher noch andere Brote ausprobieren.
    Ich bin begeistert von deinen Videos.
    Freundliche Grüsse

  • #2

    Helmut (Dienstag, 11 Februar 2020 10:02)

    Hi Marcel,

    Nimmst Du das Anstellgut aus dem Kühlschrank, oder sollte es aufgefrischtes sein?

    Schöne Grüße,

    Helmut

  • #3

    Marcel (Dienstag, 11 Februar 2020 15:45)

    Hallo Helmut, die letzte Auffrischung sollte nicht länger als 2 Tage her sein, dann ist direkt aus dem Kühlschrank kein Problem.

  • #4

    Anna (Mittwoch, 26 Februar 2020 15:43)

    Das Brot ist super lecker! Wir lieben es.
    Vielen Dank für das tolle Rezept.

  • #5

    Alexander (Mittwoch, 26 Februar 2020 19:12)

    Eines der besten Brote hier im Blog! Wahrscheinlich sogar DAS Beste! Optisch/ ästhetisch sehr ansprechend (rustikal aufgerissen), geschmacklich ausgewogen, gesund durch Dinkel und Leinsamen, Teigführung unkompliziert und in jeden Alltag integrierbar, Beschränkung auf wenige Zutaten. Quellstück und Sauerteig geschickt kombiniert, frisch gemahlene Dinkelkörner. Vorbildlich werden alle Kniffe des Brotbackens präsentiert. Backen im Gusseisentopf ist eine super Sache! Dem Rezept ist nichts mehr hinzu zu fügen, gerade weil es auf Grund seiner Einfachheit perfekt ist. Für mich das beste (Brot)-Rezept in diesem Blog!
    Viele Grüße,
    Alexander

  • #6

    Alexander (Montag, 02 März 2020 17:39)

    Hallo Marcel,
    kann man für ein Dinkelbrot auch Roggensauerteig nehmen bzw. einen Weizensauerteig aus Roggen-Grundsauer (Anstellgut) machen?
    Viele Grüße,
    Alexander

  • #7

    Marcel (Dienstag, 03 März 2020 06:14)

    Hallo Alexander
    Ja klar ich mache das immer so, zuhause habe ich nur noch BRUNO den Weizensauer. Mit dem mach eich alles

  • #8

    Alexander (Dienstag, 03 März 2020 19:01)

    Hallo Marcel,
    vielen Dank! Man sieht sofort dass es sich um einen - relativ - festen Sauerteig aus Weizenweissmehl handelt. Wie lange bewahrst Du Deinen "BRUNO" im Kühlschrank auf? Hält er länger als eine Woche ohne Pflege aus?
    Eine Frage zum Dinkelvollkornmehl: welche Vorteile hat das frische selbstgemahlene Mehl gegenüber gekauftem und somit abgelagertem Mehl? Ist es enzymstärker?
    Zum Schmunzeln: ich gebe meinen Sauerteigen auch Namen. Sie gehören zu meinen besten Freunden, sind sogar Teil der Familie. Ja, auch ich mache mit ihnen "alles"...ich rede mit ihnen, gehe mit ihnen spazieren, schaue mit ihnen Fernsehen, füttere sie regelmäßig ;-) Ich liebe sie, weil sie so unkompliziert sind! ;-D
    Viele Grüße,
    Alexander

  • #9

    Olga (Montag, 13 April 2020 21:24)

    Hallo Marcel,
    hab heute das Brot nachgebacken mit dem Weizensauer (aus dem Sauerteig Masterclass Kurs) und in dem BROVN Brotbacktopf Brotbacktopf den ich mir neulich gekauft habe. Ist super geworden, bin hin und weg von Begeisterung! An dieser stelle ein ganz dickes lob and den Erfinder von dem BROVN Brotbacktopf, super schnell geliefert und hervorragende Backergebnisse, und zuschauen beim Backen durch die Glashaube ist wirklich ein grosses Kino!)
    Mein Anstellgut ist mir beim erstem mal leider nicht gelungen, ich glaube dass das an der Temperatur des Teiges lag, mein Fehler. Aber ich gebe niemals auf und hab den zweiten versuch gestartet und siehe da, das hat geklappt und heute mein erstes Brot damit gebacken,
    ich bin begeistert!
    Vielen Dank für deine ausführliche Videos und super tolle Rezepte!
    Viele Grüße
    Olga

  • #10

    Voissel Maria (Dienstag, 28 April 2020 16:48)

    Hei Marcel, ich bin voll begeistert von deinem Kanal von allen.Muss man den Gusseisen Topf einölen oder mehlen.
    Viele Grüsse

  • #11

    Marcel (Mittwoch, 29 April 2020 06:05)

    Hallo Maria

    Leicht einölen hilft das das Brot nicht kleben bleibt.

  • #12

    Heiko (Montag, 04 Mai 2020 04:09)

    Hallo Marcel,

    Auch zu diesem Brot hab ich eine Frage.
    Kann ichb812 Mehl komplett ersetzen?
    Hier ist es nicht zubekommen.
    Ich hätte vollkorn Mehl mit Schrot da, 630 Mehl und 1050 Dinkelvollkorn Mehl.
    Wie viel Mehl muss dafür nehmen dann.

    Vielen lieben Dank

  • #13

    Marcel (Montag, 04 Mai 2020 05:53)

    Hallo Heiko

    dann würde ich, je die Hälfte mit 630 und 1050 ersetzen.
    LG Marcel

  • #14

    Sylvia (Mittwoch, 03 Juni 2020 21:36)

    Hallo Marcel
    Probierte dieses Brot aus, aber gleich doppelte Menge. Backe immer gerne aus 1kg Mehl aufs mal 4 Brote... was ich nicht beachtete, war die Aufgehzeit... die liess ich wie beim Originalrezept. Die Backzeit erwischte ich etwas zu lange und die Temp.Angabe war für meinen Ofen zu hoch.... es wurde zu dunkel und deshalb zu trocken.
    Wie verhält sich die Aufgehzeit bei grösserer Teigmenge ungefähr?
    Auch habe ich keine Gärkörbe, deshalb liefen die Brote ziemlich in die Breite... geht auch eine gewöhnliche Schüssel? Oder ein Lochsieb? Muss Teig nicht atmen können?
    Würde es mit deinen Tips gerne nochmals Probieren... oder muss ich häufiger backen, dafür nur 500g? Friere den Rest immer ein...

  • #15

    Diana (Mittwoch, 09 September 2020 14:20)

    Hallo Marcel

    Kann ich frische Hefe durch Trockenhefe ersetzen?

    Liebe Grüsse
    Diana

  • #16

    Team Marcel Paa (Mittwoch, 09 September 2020 21:49)

    Hallo Diana
    ja natürlich - siehe auf "FAQ - häufig gestellt Fragen" :-)

  • #17

    Peter (Freitag, 25 September 2020 10:46)

    Hallo Marcel,
    Haqbe dein Urdinkel Leinsamen gebacken und bin begeistert von dem Brot , eintoller geschmack.
    Ich werde am Wochenende wieder 1-2 backen und dabei versuchen die hälfte des Wassers im Hauptteig durch Buttermilch zu ersetzen. Müßte ich diese auch wie das Wasser erwärmen vorher?
    Ich habe bisher mit Buttermilch im Brotteig sehr gute Erfahrungen gesammelt.

    Mal sehn wie es wird.