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Donauwelle

Rezept mit Video

Klassische Donauwelle mit marmoriertem Boden und feiner Schokoladenglasur zum selber machen.

Weitere Videos und Rezepte zu Kuchen und Gebäcke



Rezeptmenge:

für 1 Kuchen 24 x 24 cm, d.h. 18 Stück

Du benötigst einen kleineren oder grösseren Torten Boden? Kein Problem – hier findest Du eine Anleitung wie Du das Rezept einfach umrechnen kannst >>> Tortengrösse und Rezeptmenge berechnen

Rührteig / Buttermasse

Tipp: Butter und Eier bereits am Vorabend aus dem Kühlschrank nehmen, damit diese bei der Verwendung Raumtemperatur haben.

 Zutaten:

130 g Butter, weich

130 g Zucker

1 Prise Salz

1 Vanilleschote

45 g Milch

3 Eier

230 g Weissmehl (Weizenmehl Type 405)

8 g Backpulver

30 g Milch

12 g Kakaopulver

300-370 g Kirschen

Donauwelle

Zubereitung: 

Die Butter (Raumtemperatur) mit dem Zucker, dem Salz und dem Samen der Vanilleschote in eine grosse Schüssel geben und mit einem Handschneebesen gut miteinander vermischen. Danach die Milch dazugeben und nochmals alles gut durch mischen. 

Zum  Schluss noch die Eier und das Mehl mit dem Backpulver ebenfalls zur Masse geben und alles gut durchmischen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 190 Grad Umluft vorheizen.

Anschliessend einen quadratischen Backrahmen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und etwas mehr als die Hälfte (etwa 400 g) der Masse darin verteilen. Danach die Masse im Rahmen mit einer Teigkarte schön glatt streichen.

In den restlichen Teig die Milch und das Kakaopulver geben und alles streifenfrei verrühren. Danach die dunkle Masse auf die helle im Backrahmen geben und mit einer Teigkarte gleichmässig verstreichen. 

Die Kirschen waschen, entsteinen und halbieren. Anschliessend die Kirschen auf die Kuchenmasse legen und etwa bis zur Hälfte leicht eindrücken. Dabei zwischen den Kirschen etwa 1 cm Abstand lassen, damit wir beim Backen das typische Wellenmuster bekommen.

Backen:

Den fertig belegten Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad Umluft etwa 20-25 Min. backen. Nach dem Backen den Kuchen gut auskühlen lassen. In der Zwischenzeit die Vanillecreme zubereiten.

Vanillecreme

Zutaten:

330 g Milch

75 g Zucker

1 Vanilleschote

3 Eigelbe

30 g Maisstärke

Zubereitung: 

Die Milch mit dem Zucker, dem Samen einer Vanilleschote (Schote ebenfalls dazugeben) in einen Kochtopf geben und auf dem Kochherd einmal aufkochen. In der Zwischenzeit die Eigelbe und Maisstärke in eine Schüssel geben und klumpenfrei glattrühren. 

Anschliessend einen Drittel der aufgekochten Milch zum Eigelb geben und alles gut vermischen. Danach die Vanilleschoten aus der Milch nehmen und die Eigelbmasse zurück zur Milch in den Kochtopf geben. Nochmals alles gut durchmischen.

Mit dem Topf mit der Vanillecreme zurück auf den Kochherd und alles noch einmal unter ständigem Rühren aufkochen lassen, bis die Stärke bindet. Anschliessend die Creme durch ein Sieb in eine neue Schüssel geben, mit Frischhaltefolie direkt auf der creme zudecken und bis zur Weiterverwendung kühlstellen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt um die Butter für die Buttercreme aus dem Kühlschrank zu nehmen :-)

Fertigstellung der Donauwelle

Zutaten:

Kuchen, ausgekühlt

Vanillecreme, ausgekühlt

100 g Sahne

150 g Butter, weich

300 g Kuvertüre, temperiert

45 g Sonnenblumenöl

Zubereitung: 

Die Vanillecreme aus dem Kühlschrank nehmen und mit einem Handrührgerät (oder von Hand) einmal kräftig aufschlagen. Danach die Sahne steif schlagen. 

Anschliessend die weiche Butter zur Vanillecreme geben und alles zusammen mit einem Handrührgerät nochmals aufschlagen. Die Masse solange aufschlagen bis die Masse etwas heller wird und sich die Butter mit der Creme schön verbunden hat. Zum Schluss die geschlagene Sahne vorsichtig unter die Vanillecreme heben.

Den gut ausgekühlten Kuchenboden ausformen und den Backrahmen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Danach den Backrahmen schön gleichmässig mit der Vanillecreme ausstreichen. Den Kuchenboden mit der Oberfläche nach unten auf die Creme im Rahmen  legen und leicht andrücken. Danach den Kuchen für 1-2 Std. in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit die Kuvertüre schmelzen.

Nach der Kühlzeit den Kuchen aus dem Kühlschrank nehmen. Dann ein Backpapier und ein Backblech (oder einen Kuchenretter) auf den Kuchen legen und alles zusammen umdrehen, so dass der Kuchen mit der Vanillecreme oben ist.

Das Sonnenblumenöl zur temperierten Kuvertüre geben und alles gut durchmischen. Danach die Kuvertüre auf die Vanillecreme geben und mit einer Winkelpalette schön glattstreichen. Die Kuvertüre etwas anziehen lassen und erst dann mit einem Kammschaber die typischen Wellenformen in die Kuvertüre ziehen. 

Anschliessen mit einem Messer mit glatter Klinge dem Backrahmen nach schneiden und den Kuchen vorsichtig ausformen. Danach mit dem Ruck-Zuck (Teigschneider) Bahnen von 8 cm Länge und 4 cm Breite markieren. 

Damit die Schokolade beim Schneiden nicht bringt, kannst Du die Messerklinge mit einem Bunsenbrenner etwas erwärmen (oder mit heissem Wasser) und dann die Stücke wie markiert aus dem Kuchen schneiden. 

Zum Schluss die Donauwellen-Stücke noch mit einer Kirsche dekorieren. 

Gut zu wissen

Vanilleschote

Im Sinne von STOP FOODWASTE kannst Du mit der ausgekratzten Vanilleschote selber Vanillezucker herstellen :-) >>> hier findest Du den entsprechenden Beitrag "Vanillezucker selber machen"

Bezugsquellen

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Kommentare: 6
  • #1

    Apollonya (Montag, 29 Juni 2020 10:42)

    WOOOW, es sieht sehr gut aus, Dankeschön für den Rezept... HG Apollonya

  • #2

    Andrea Leberle (Montag, 29 Juni 2020 18:01)

    Absolut genial!
    Donauwelle gehört bei uns seit 30 Jahren zu den absoluten Lieblingsklassikern. Sie wird oft gebacken und noch lieber verzehrt. Dank den super tollen Tipps geht es ab jetzt noch besser. Das Procedere mit der Creme extra und den Kuchen oben darauf, ist wirklich pfiffig. Ich habe mich bisher immer ewig abgemüht eine glatte Oberfäche zu bekommen. In meinem Rührteig gebe ich noch eine kleine Menge geraspeltes Marzipan, das macht den Boden supersaftig. Vielen Dank für die genialen Tricks.


  • #3

    gabi (Montag, 29 Juni 2020 20:05)

    Hallo Marcel...
    Herzlichen Dank für Dein Rezept und die wertvollen Tipps. Ich backe schon viele Jahre Kuchen und freue mich immer wieder, wenn ich etwas dazu lernen kann. Egal was Du bäckst, Du hast immer gute Tricks und Kniffe parat. Manches hatte ich so noch gar nicht auf dem Schirm. Ich habe die Schokoladendecke bei der Donauwelle nie so hinbekommen, weil sie ja warm ist und mir meine creme zu schnell weich wurde. Deshalb bin ich dann auf Borken- oder Raspelschokolade umgestiegen, einfach drauf gestreut. Sieht auch nicht schlecht aus und schmeckt genau so gut...
    Jetzt noch ein kleiner Tipp von mir. Probier doch mal anstelle von Kirschen Aprikosen. Einfach halbe Aprikosen mit der Rundung nach unten in den Teig drücken. Sieht auch wellenförmig aus und schmeckt vorallem superlecker!
    Liebe Grüße und Danke!!! für Dein unermüdliches Schaffen.
    Gabi
    Jetzt noch ein kleiner Tipp von mir

  • #4

    Irmi (Mittwoch, 01 Juli 2020 08:07)

    Danke für das Rezept, super lecker �

  • #5

    Meisa (Donnerstag, 02 Juli 2020 10:41)

    Schon nachgebacken und sie ist suuuuper!!!:) im Rezept beschrieb hat sich glaube ich ein - etwas verirrt..:);) es müsste denke ich 1-2 Stunden und nicht 12- Stunden heissen:)

  • #6

    Christian (Donnerstag, 02 Juli 2020 22:50)

    Schon nachgebacken, ein ganz tolles Rezept! Fehlt von den "Klassikern" eigentlich nur noch ein Frankfurter Kranz, vielleicht machst du den ja auch mal..?
    Was mich auch interessiert was machst du eigentlich mit den übrigen Eiweiß? Aus 2 oder 3 mach ich meist kleine Financiers...vielleicht kannst du darüber mal ein Video machen?